Letztes Update:
20260422091833

Europa könne von Zerstörung der US-Universitäten profitieren

07:56
22.04.2026
Auch beim Thema Ausbildung und Fachkräfte sieht Adam Posen einen gefährlichen Kurswechsel in den USA. Lange Zeit profitierte das Land davon, dass die klügsten Köpfe aus aller Welt an US-Universitäten kamen. Dieser Vorteil wird derzeit jedoch „auf die dümmstmögliche Weise“ verspielt. Zwar mache ihn diese Entwicklung „krank“, doch sei sie Realität. Europa könnte von dieser Entwicklung allerdings profitieren, wenn es gelinge, diese Talente anzuziehen. -jl

Johann-Christoph Landgraf

Matthias Ecke, Mitglied des Europäischen Parlaments Zu glauben, dass alles besser wird, wenn man Regulierung abschafft, ist ein Trugschluss. jk 07:52
22.04.2026

Es braucht ökonomische Hebel

07:51
22.04.2026
Matthias Ecke, Mitglied des Europäischen Parlaments, schließt sich Posen an. Europa sei in einer neuen Weltordnung „aufgewacht“. Um handlungsfähig zu bleiben, brauche es auch ökonomische Hebel, mit denen man im Zweifel reagieren könne – auch wenn das dem europäischen Selbstverständnis des Multilateralismus widerspreche. Die oft hitzig geführten Debatten über Regulierung und Deregulierung hält er für Scheindiskussionen. -jk

Jonas Klimm

Aufstieg Chinas Grund für veränderte US-Wirtschaftspolitik

07:46
22.04.2026
Warum übernehmen die USA heute nicht mehr die Rolle des „Versicherers“ der Weltwirtschaft? Für Anke Hassel, Professorin für Public Policy an der Hertie School, liegt ein zentraler Grund hierfür im Aufstieg Chinas. Die zunehmende Industrialisierung des Landes habe zu einer bipolaren Weltordnung geführt, die spürbare Folgen für die USA gehabt habe. Dort habe der sogenannte „China-Schock“ zum Verlust vieler Industriearbeitsplätze beigetragen. Europa hingegen habe vom Aufstieg Chinas profitiert, etwa durch den Export von Maschinen. Die USA hätten jedoch festgestellt, dass sie nicht mehr von ihrer alten Rolle als „Versicherer“ profitieren und sich entsprechend angepasst. -jl

Johann-Christoph Landgraf