Letztes Update:
20260422091833

Fandrych: Brauchen ein progressives Gegenmodell

07:19
22.04.2026
Zum Auftakt des #tpw2026 skizziert Sabine Fandrych die aktuelle Lage. Das deutsche und europäische Wirtschaftssystem stehe unter Druck, zugleich präge eine Abstiegserzählung die Debatten. Der Ruf nach mehr „Wettbewerbsfähigkeit“ gehe dabei oft mit Forderungen nach Deregulierung und dem Abbau von Arbeitnehmer:innenrechten einher. Für die Soziale Demokratie sei es daher entscheidend, ein progressives wirtschaftspolitisches Gegenmodell zu entwickeln. Der heutige Tag solle Raum bieten, genau darüber zu diskutieren. -jl

Johann-Christoph Landgraf

Sabine Fandrych, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung Von einem freien Markt, der alles selbst regelt, kann heute überhaupt nicht mehr die Rede sein. -jk 07:16
22.04.2026

Machtkonzentration in Händen weniger

07:15
22.04.2026
Mit einer klaren Standortbestimmung eröffnet Sabine Fandrych, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung, den Tag: Die Veranstaltung sei ein „Highlight“, bei dem bewusst nach neuen Antworten jenseits des neoliberalen Mainstreams gesucht werde. Angesichts aktueller Entwicklungen werde deutlich, wie stark Geopolitik und Geoökonomie inzwischen die Schlagzeilen bestimmten. Statt eines freien Marktes, der alles reguliere, erlebe man vielmehr eine zunehmende Machtkonzentration in den Händen weniger. Diese Entwicklung sei nicht nur ökonomisch problematisch, sondern berge auch Risiken für die Demokratie. -jk

Jonas Klimm

Antworten auf tiefgreifende Umbrüche finden

07:10
22.04.2026
Mit einem Blick auf die großen Herausforderungen unserer Zeit eröffnet die Moderation den Tag. Carmen Giovanazzi macht gleich zu Beginn deutlich, wie groß der Veränderungsdruck aktuell ist: Es gehe um tiefgreifende wirtschaftliche Umbrüche, die viele neue Fragen aufwerfen. Die Erwartung an den #tpw2026: Antworten finden, Perspektiven austauschen und neue Impulse setzen. -jl

Johann-Christoph Landgraf