Der zweite Tag des Global Progressive Mobilisation Summit in Barcelona hat gezeigt, worum es progressiver Politik jetzt gehen muss: Demokratie verteidigen, soziale Gerechtigkeit stärken, digitale Macht begrenzen und internationale Zusammenarbeit erneuern. In den Panels ging es um Plattformmacht und Desinformation, um eine gerechtere Weltordnung und um die Frage, wie Arbeit, Tarifbindung und öffentliche Daseinsvorsorge wieder stärker ins Zentrum rücken können.
Besonders stark war der politische Schlusspunkt: Tim Walz warb für eine progressive Politik, die konkrete Verbesserungen liefert und so Vertrauen zurückgewinnt. Lula da Silva machte deutlich, dass Ungleichheit eine politische Entscheidung ist und Demokratie, Frieden und Multilateralismus täglich verteidigt werden müssen. Pedro Sánchez rief dazu auf, progressive Politik wieder mit Stolz zu vertreten – als Antwort auf rechte Hetze, soziale Spaltung und den Angriff auf demokratische Werte. -fw
Felix Winnands