Lula da Silva sagt: „Wir dürfen nicht schweigen, sondern müssen Fakten offenlegen und die extreme Rechte als reale Demokratiegefahr benennen." Demokratie sei kein Ziel, das erreicht ist, sondern etwas, das täglich neu gebaut wird – durch Wahlen, Rechte und soziale Leistungen. Entmutigung müsse durch Hoffnung ersetzt werden; progressive Politik stehe für soziale Gerechtigkeit und echte Gleichheit. Persönlich erinnert er an 21 Jahre als Arbeiter in einer armen Region und an seine Mutter, die trotz Armut für seine Chancen sorgte – daher komme sein Einsatz für Freiheit, Frieden und freien Handel statt Protektionismus. Angesichts zahlreicher bewaffneter Konflikte weltweit fordert er klare Kritik an Gewalt und das Festhalten an Frieden. -nk
Niclas Kreft