Fünf Kandidaten ringen um das Amt des Kulmbacher Oberbürgermeisters. Amtsinhaber Ingo Lehmann (SPD) strebt eine zweite Amtszeit an. Frank Wilzok (CSU), Ralf Hartnack (WGK), Thomas Nagel (FDP) und Bernd Stößlein (AfD) wollen das Rathaus erobern. Es ist unwahrscheinlich, dass einer des Quintetts auf Anhieb die absolute Mehrheit auf sich vereint. Eine Stichwahl dürfte das wahrscheinlichste Szenario sein.
https://www.frankenpost.de/inhalt.kulmbach-neudrossenfeld-kulmbacher-rathaus-wieder-rot-lehmann-wird-neuer-ob.91b6e356-e19b-4f85-8f6c-83bc0ed8fc76.htmlDie hatte vor sechs Jahren Ingo Lehmann denkbar knapp für sich entschieden. Und das, obwohl Amtsinhaber Henry Schramm nach dem ersten Wahlgang scheinbar komfortabel mit zehn Prozentpunkten in Führung gelegen war. Am Ende gewann Lehmann mit 50,82 Prozent und damit mit hauchdünnem Vorsprung – auch dank der Stimmen der Grünen. Diesmal ist die Ausgangslage anders. Die Partei hatte sich entschieden, keinen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten zu stellen. Man sehe, so hieß es in der Begründung, „keine realistische Chance, dieses Spitzenamt zu gewinnen“. Dieses Eingeständnis sei im Hinblick auf Werte wie Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit gegenüber den Wählern wichtig.
Alexander Wunner