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In den Wahllokalen ist der Andrang überschaubar

15:41
08.03.2026
Deutlich weniger los ist im Kulmbacher Land in den Wahllokalen. Das ist auf die sprunghaft angestiegene Briefwahl zurückzuführen. In der vergangenen Woche hatte bereits mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten in ihren Heimatgemeinden Briefwahlunterlagen beantragt. In Neudrossenfeld hat es mit deutlich mehr als 60 Prozent die meisten Briefwähler gegeben. Das ist gut für die Wahlbeteiligung, die mittags deutlich höher gelegen war als vor sechs Jahren. Doch in den Wahllokalen ist entsprechend weniger Betrieb.
Dieses Wahlverhalten wirkt sich auch auf die Frequenz in den Urnenstimmbezirken aus. Kaum was los, vermelden die Wahlhelfer an vielen Orten. Zum Beispiel in der Realschule in Kulmbach. Dort gibt es seit dieser Wahl nur noch ein Stimmlokal statt zwei. Und auch da hält sich der Betrieb in Grenzen. „Wo früher kaum ein Parkplatz zu bekommen war, ist jetzt alles leer“, berichten Wähler, die in der Realschule in der Mittagszeit ihre Stimme abgegeben haben.
Die geringe Frequenz in den Urnenwahllokalen könnte sich beim Auszählen zu einem Problem entwickeln. Wenn weniger als 50 Wähler in einem Wahllkokal ihre Stimmen abgegeben haben, müssen diese Stimmen für die Auszählung mit einem anderen Wahllokal zusammengelegt werden. Das könnte in den kleineren Gemeinden Zeit kosten.
Seit geraumer Zeit schon deutet sich eine Umkehr des Verhältnisses zwischen Briefwahl und persönlicher Stimmabgabe ab. Das haben alle Gemeinden in ihrer Planung berücksichtigt. In der Stadt Kulmbach beispielsweise hat es folgende Veränderungen gegeben: Herlas und Leuchau (etwa 1540 Wahlberechtigte) werden zu einem Stimmbezirk in der Herlas zusammengefasst. Auch Katschenreuth und Melkendorf (rund 1600 Wahlberechtigte) werden zum Stimmbezirk Katschenreuth zusammengelegt. In Burghaig gibt es am Wahlsonntag nur noch einen Stimmbezirk für 1600 Wahlberechtigte, da Seidenhof wegfällt.
In Petzmannsberg werden für 1430 Wahlberechtigte nicht mehr zwei, sondern nur noch ein Urnenstimmbezirk geöffnet sein. Das gleiche Prinzip gilt für den Bezirk Realschule, er wird von zwei auf einen Stimmbezirk reduziert (1630 Wahlberechtigte). Im Bereich Max-Hundt-Schule (2350 Wahlberechtigte) werden aus drei aktuell zwei Stimmbezirke. Aus drei Stimmbezirken in Ziegelhütten und Höferänger werden für 2800 Wahlberechtigte zwei Bezirke (Ziegelhütten und Höferänger). Im Bereich Stadtwerke werden aus drei zwei Stimmbezirke (2250 Wahlberechtigte).

Melitta Burger

15:31 Online-Redaktion
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