Peter Wiesenmüller war der erste, der seine Wahlniederlage eingestand. Der letzte Platz war bitter: „Ich musste damit rechnen. Wenn man sich die Umfragen anschaut: In Bayern liegt die SPD bei acht Prozent.“ Er hätte im Vorfeld von vielen gehört, er sei ok, aber in der falschen Partei. „Das sieht man halt leider am Ergebnis. Auch wenn viele sagen, Kommunalwahlen sind Persönlichkeitswahlen, schauen offensichtlich doch viele auf die Partei.“ Es sei schwierig genug. „Insofern habe ich dieses Ergebnis so hinzunehmen.“
AfD-Kandidat mit seinem Ergebnis zufrieden
Markus Sesselmann von der AfD gab sich optimistischer. Die Tendenz, wie die Wahl ausgehen könnte, habe sich schon länger abgezeichnet, sagte Sesselmann unserer Redaktion. „Ich habe es ungefähr so abgeschätzt, dass in jedem Fall der CSU-Kandidat Jonas Gleich sehr gut abschneiden würde, weil er gut verwurzelt ist. Ich denke trotzdem, ich bin nicht Letzter, und es ist für das, dass ich politisch noch nicht so bekannt bin in der Region, doch ein ordentliches Ergebnis.“
Melitta Burger