„Das Ergebnis kam für mich nicht überraschend, aber natürlich bin ich über etwas anderes ziemlich schockiert“, sagt FDP-Kandidat Peter Senf um 20 Uhr. Er hat als OB-Kandidat 2,1 Prozent geholt – und sich dabei im Ergebnis fast halbiert zu den 3,9 Prozent, die er 2020 bekam. Und natürlich habe auch gleich das Überlegen begonnen, wo er hätte besser sein können: „Ich hatte ein wunderbares Team im Wahlkampf, aber der Vorwurf lautete ja ab und zu schon, dass im in den Jahren zuvor etwas in der Fraktion untergegangen war“, gibt er selbstkritisch zu. Senf gehört der Fraktion „FAB und Freie“ an. Die Eindeutigkeit des CSU-Ergebnisses habe ihn überrascht. Was ihn erschrecke: das starke Abschneiden der AfD. „Mit politischen Vorschlägen haben sich die Vertreter ja bisher nicht hervorgetan im Stadtrat – da bin ich besorgt, ob sich das verbessert, wenn sie bald mit noch mehr Räten vertreten sind.“
Nils Hermsdörfer