Letztes Update:
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Macron warnt Netanjahu vor Bodenoffensive im Libanon

04:35
05.03.2026
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dazu aufgerufen, von einer Bodenoffensive im Libanon abzusehen. Es sei wichtig, dass die territoriale Integrität des Libanon gewahrt werde und dass die proiranische Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel einstelle, teilte Macron nach Gesprächen mit Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun auf der Plattform X mit. Es sei wichtig, dass die Parteien zum Waffenruheabkommen zurückkehrten.

Olga Merz

Israel zerstört im Iran 300 Raketenwerfer - weniger Angriffe

21:21
04.03.2026
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Angriffe im Iran rund 300 Raketenwerfer dort zerstört. „Wir glauben, dass unsere Einsätze gegen diese Raketenwerfer und gegen die Raketenbestände wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Anzahl der täglich abgefeuerten Raketen zurückgeht“, sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani am Abend.

Im Laufe des Tages hatte es in Israel zwar wieder mehrfach Raketenalarm gegeben. Laut Schoschani schießt der Iran inzwischen aber mitunter nur noch einzelne Raketen Richtung Israel und nicht mehr mehrere auf einmal.

dpa

Hisbollah-Chef: „Wir werden uns nicht ergeben“

20:29
04.03.2026
Hisbollah-Chef Naim Kassim hat in einer ersten Ansprache seit der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der Schiitenmiliz die Kampfbereitschaft seiner Organisation betont. „Wir werden uns dem Feind nicht ergeben“, sagte er in der im Fernsehen übertragenen Rede. Israel sei seiner Ansicht nach eine „existentielle Bedrohung“ für die Hisbollah, den Libanon und die gesamte Region. „Was Israel getan hat, war keine Reaktion auf einen Raketenbeschuss, sondern vielmehr ein vorsätzlich geplanter Akt der Aggression“, sagte er weiter. Es sei die Pflicht der Hisbollah, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den gefährlichen Kurs fortgesetzter israelischer Aggression zu stoppen.

Ein israelischer Armeesprecher erklärte wiederum am Abend, die Hisbollah habe sich für einen Krieg mit Israel entschieden. Seinen Angaben zufolge hat der Iran die Miliz massiv unter Druck gesetzt, in den Konflikt einzugreifen. Die Hisbollah stelle iranische Interessen über das Wohl der libanesischen Zivilbevölkerung, sagte der Sprecher.

dpa