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Iranisches Kriegsschiff: 101 Crewmitglieder vor Sri Lanka vermisst

11:53
04.03.2026
Mindestens 101 Besatzungsmitglieder eines gesunkenen iranischen Kriegsschiffs werden nach Medienberichten im Indischen Ozean vor der Küste Sri Lankas vermisst. Auf der Fregatte „IRIS Dena“ seien zudem 78 Menschen verletzt worden, berichtete die sri-lankischen Zeitung „Daily Mirror“ unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

Verletzte Besatzungsmitglieder seien inzwischen von der sri-lankischen Marine und Luftwaffe gerettet worden. Auf dem Schiff habe sich eine Explosion ereignet, bevor es gesunken sei. Die sri-lankischen Behörden hätten jedoch zunächst nichts über die Ursache der Explosion gesagt.

Das Schiff der iranischen Marine hatte den Berichten zufolge Seenotsignale abgesetzt. Die Fregatte habe sich im Indischen Ozean in internationalen Gewässern befunden.

Lucas Brüggemann

IAEA: Schäden nahe iranischem Atomzentrum in Isfahan

11:52
04.03.2026
Nahe dem iranischen Atomtechnologiezentrum in Isfahan sind nach Angaben der UN-Atomwächter zwei Gebäude beschädigt worden. Es seien aber keine Gebäude betroffen, in denen sich nukleares Material befinde, und es bestehe daher auch aktuell kein Strahlungs-Risiko, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien auf X mit.

IAEA-Chef Rafael Grossi wiederholte jedoch auf X seinen Aufruf an die Kriegsparteien, maximale Zurückhaltung zu üben, um einen Atomunfall zu verhindern.

Die IAEA geht davon aus, dass hoch angereichertes Uran unterirdisch in Isfahan gelagert wird, wie aus dem jüngsten Iran-Bericht der Organisation vergangene Woche hervorging. Uran kann als Reaktor-Brennstoff genutzt oder für Atomwaffen weiterverarbeitet werden - Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.

Am Dienstag hatte die IAEA neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten bereits im Juni 2025 Irans Atomanlagen bombardiert und stark beschädigt.

Lucas Brüggemann