Letztes Update:
20260302154111

EU sieht bisher keine Fluchtbewegungen aus Iran

15:34
02.03.2026
Die EU-Kommission sieht trotz des Krieges im Iran bisher keine Anzeichen für massenhafte Migration aus dem Land. «Aktuell beobachten wir noch keine größeren Bewegungen an den Außengrenzen Irans», teilte EU-Migrationskommissar Magnus Brunner mit. Man verfolge die Situation und stehe mit den Partnern im Nahen Osten sowie internationalen Organisationen in engem Austausch. «Mit den neuen Regeln für ein gemeinsames europäisches Asylsystem haben wir einen klaren Krisenmechanismus geschaffen, damit Europa vorbereitet ist und rasch handeln kann», fügte er hinzu.

Die europäische Asylreform tritt im Juni in Kraft und soll unter anderem die Verteilung von Schutzsuchenden in der EU verbessern sowie schnellere Asylverfahren an den EU-Außengrenzen ermöglichen. Ein Krisenmechanismus sieht etwa bei Massenankünften eine verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten vor - besonders EU-Staaten mit vielen Ankünften, etwa Griechenland, sollen dann unterstützt werden.

Olga Merz

Israels Armee-Chef droht Hisbollah mit "vernichtendem Schlag"

15:21
02.03.2026
Israels Generalstabschef Ejal Zamir hat der libanesischen Hisbollah-Miliz mit einem «vernichtenden Schlag» gedroht. Das israelische Militär werde seinen Einsatz nicht beenden, solange «die Bedrohung aus dem Libanon» nicht beseitigt sei, sagte Zamir Armeeangaben zufolge bei einer Lagebesprechung. Israel werde weiterhin auf die im Rahmen eines Waffenruhe-Abkommens vereinbarten Entwaffnung der vom Iran unterstützten Miliz pochen, so der israelische Armeechef.

Olga Merz

Tourismus-Koordinator ruft Reisende zur Registrierung auf

15:19
02.03.2026
Deutsche Reisende im Nahen Osten sollten sich nach Angaben des Tourismus-Koordinators der Bundesregierung, Christoph Ploß, in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts registrieren. So wisse das Ministerium, wer vor Ort ist, und könne gezielt über neue Entwicklungen informieren, sagte der CDU-Politiker.

Olga Merz