Letztes Update:
20260301121051

China und Russland verurteilen Tötung von Chamenei scharf

11:25
01.03.2026
Die Tötung von Irans Religionsführer Ali Chamenei hat scharfe Kritik aus China ausgelöst. Das Vorgehen verletze die Souveränität Irans in schwerwiegender Weise und missachte die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, teilte das Außenministerium in Peking mit. China lehne ein solches Vorgehen entschieden ab und verurteile es nachdrücklich, hieß es weiter. 

Auch Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Tötung des iranischen Religionsführers Ali Chamenei als einen „zynischem Verstoß gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts“ kritisiert. 

Robert Mohr

Israel weist Schuld an Angriff auf iranische Schule zurück

11:13
01.03.2026
Israel hat eine Verantwortung für einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran zurückgewiesen. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna hatte berichtet, bei einem Raketenangriff im Süden des Landes seien mehr als hundert Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan.

„Zu diesem Zeitpunkt sind uns keine israelischen oder amerikanischen Angriffe dort bekannt“, sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani. „Ich weiß, dass die Amerikaner nachprüfen, ich weiß, dass wir nachprüfen“, ergänzte der Sprecher. 

Robert Mohr

Netanjahu ruft Iraner zum Aufstand auf

10:44
01.03.2026
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Bevölkerung im Iran in einer auf Farsi verbreiteten Videobotschaft zum Sturz der politischen Führung in Teheran aufgerufen. Die Ansprache wurde allem Anschein nach mit Künstlicher Intelligenz (KI) auf Farsi erstellt. „Bürger des Irans, lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen“, sagte Netanjahu dort.

Er rief die Iraner auf, auf die Straße zu gehen, „um die Sache zu vollenden, um das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben zur Hölle gemacht hat“. Netanjahu kündigte zudem an, Israel werde in den kommenden Tagen „Tausende Ziele des terroristischen Regimes“ angreifen, um die „Bedingungen für das mutige Volk des Irans zu schaffen, sich von den Ketten der Tyrannei zu befreien“.

Robert Mohr

Söder sieht Chance für Wandel im Iran

10:32
01.03.2026
CSU-Chef Markus Söder sieht durch die Angriffe Israels und der USA eine Chance für grundlegende politische Veränderungen im Iran. „Der entschlossene Einsatz der USA und Israels ermöglicht endlich den erhofften Wandel im Iran“, schrieb Bayerns Ministerpräsident auf der Plattform X. „Nach Jahrzehnten unter der Herrschaft eines grausamen Terrorregimes bietet sich nun die Chance auf Freiheit und die Einhaltung von Menschenrechten.“ Er sprach von „historischen Stunden im Nahen Osten“.

Man unterstütze das iranische Volk bei seinem Streben nach Selbstbestimmung, schrieb Söder weiter. Die „willkürlichen Angriffe des Regimes“ auf die Staaten in der Golfregion müssten sofort enden. „Viel zu lange hat Iran den Nahen Osten mit brutaler Gewalt destabilisiert.“

Robert Mohr