Was tut ein Narr, wenn er Hunger hat? Entweder, er ist die Kamellen selbst – oder er holt sich was auf die Hand. Entlang der Strecke des Leonberger Pferdemarktsumzugs gibt es zahlreiche Buden und Geschäfte, die vom Betrieb an diesem höchsten Feiertag der Leonberger sicherlich gut profitieren. Einer von Ihnen ist Erol Dogan: Ihm gehört seit 1992 die Dönerbude direkt bei Leo 2000, „Kebab 2000“. Am Dienstagmittag ist sein kleiner Verkaufsraum noch leer. Vorbereitet ist alles: Der Kühlschrank ist voll aufgefüllt, ebenso die Schalen mit Salat, Zwiebeln, Tomaten und Soßen.
Stolz zeigt er auf seine zwei Dönerspieße: Einer mit Hack, der andere mit Steakfleisch. „Den mache ich jeden Tag selbst, seit ich hier angefangen habe“, erklärt er. Heute, zum Pferdemarktsdienstag, ist er „extra groß“, schließlich rechnet Dogan auch mit einem guten Verkaufstag. „Wir hoffen, dass viele Leute kommen“, sagt er. Zum Pferdemarkt mache er natürlich mehr Umsatz. Aber nicht nur deshalb wird in seiner Dönerbude auf diese Jahreszeit hingefiebert. „Es ist immer sehr lustig“, sagt er. „Und viele nette Leute sind unterwegs. Auf den Pferdemarkt freuen wir uns immer.“
Sophia Herzog