Die zahlreichen Wahlhelferinnen und -helfer müssen mehr tun, als nur die Stimmabgabe zu überwachen. Sie müssen zuweilen Ehepaare bitten, die Stimmzettel getrennt abzugeben, sie müssen prüfen, ob jener Wähler, der seine Wahlunterlagen hat zuhause liegen lassen, wirklich ins Wählerverzeichnis eingetragen ist und hin und wieder kommt es vor, dass jemand ins Wahllokal will, obwohl er seine Stimme schon in der Briefwahl abgegeben hat. Um die Mittagszeit liegt die Wahlbeteiligung bei etwa zehn Prozent, OB-Wahlen erreichen selten einen Wert über 40 Prozent.
Ulrich Stolte