In der Grundschule am Borgfelder Saatland ist schon früh am Morgen Betrieb. Schulleiterin Heidrun Claassen leitet mit einer Kollegin den Notdienst. "Es haben sich nur drei Kinder angemeldet", berichtet die Pädagogin. Behördlicherseits wurde laut Claassen angeordnet, dass die Schulen geöffnet sein sollen. "Damit die Möglichkeit der Notbetreuung auf jeden Fall besteht." Bis Donnerstagabend um 20 Uhr konnten Eltern ihre Kinder hier anmelden. "Es hätten auch hundert kommen können", sagt Claassen, "auch dann wäre ausreichend Personal hier gewesen." Von 8 bis 14 Uhr hätten sich Eltern den Notdienst gewünscht. Heidrun Claassen und ihre Kollegin wären auch bis 16 Uhr geblieben, sagen sie. Alle anderen Kinder seien mit Materialien versorgt worden. Wie Lehrerinnen und Lehrer den Distanzunterricht gestalten, sei ihre Sache, berichtet Claassen. Sie sei dankbar dafür, dass die Behörde die Sache gut organisiert habe. Am Donnerstagvormittag kommunizierte die Schulbehörde die Notfallpläne. "So konnten wir alles gut organisieren. Das war für alle eine entspannte Situation", so die Schulleiterin.
Jan-Felix Jasch