BLM-Präsident
Dr. Thorsten Schmiege definiert zum Auftakt der
33. LOKALRUNDFUNKTAGE in seiner Eröfnungsrede Heimat als "Verbundenheit zu Menschen einer Region"; und der Lokalrundfunk ist für ihn Teil dieser Heimat. Die größte Stärke des lokalen Rundfunks liege darin, dass er mit den Menschen spreche, "nicht über sie", und ihnen respektvoll eine eigene Meinungsbildung zutraue. Dies macht Radio und Fernsehen vor Ort für die Demokratie aus Schmieges Sicht so wertvoll, wie der BLM-Präsident verdeutlicht.
Als zentrale Herausforderungen für den Lokalfunk führt der BLM-Präsident an: Sichtbarkeit und Finanzierung in der digitalen Medienwelt. Lösungsansätze seien die Arbeit auf Augenhöhe mit Menschen, öffentlich-rechtlichem Rundfunk und Plattformen. Als konkrete Schritte nennt der BLM-Chef die neue Medienplattform "Wotsch" und das KI-Kompetenzzentrum KI.M.
Drei Zukunftsfelder tun sich laut Dr. Thorsten Schmiege auf:
- Kooperation für Vielfalt,
- Relevanz durch Lokalität und Glaubwürdigkeit sowie
- intelligenter KI-Einsatz.
Ihm ist zum Auftakt der #LRFT25 wichtig: Menschliche, nicht künstliche Intelligenz mache lokalen Rundfunk wertvoll.
Petra Schwegler