„Man tritt zwar an zu gewinnen, aber ich bin mit meinem Ergebnis doch innerlich zufrieden und kann gut damit leben“, sagt Thorsten Haferanke. Sein Minimalziel sei gewesen, das SPD-Ergebnis bei der Bundestagswahl zu erreichen. „Jetzt habe ich es beinahe verdoppelt.“ Und das angesichts des kurzen Wahlkampfes und der Tatsache, dass er als recht unbekannter Bewerber „praktisch bei null“ gestartet sei. Persönlich gefreut habe ihn sein Wahlsieg in Olsbrücken. Dort auf dem Oberberg, wo die Genossen in der Pfälzerwald-Hütte die Auszählung verfolgt hatten, wurde am Abend trotz der Niederlage noch gefeiert. „Wir müssen jetzt alle erst mal runterkommen. Und morgen gehe ich ganz normal wieder arbeiten.“
Redaktion Kaiserslautern