Der Bremer FDP-Landesvorsitzende Thore Schäck äußert sich nach der Bundestagswahl:
„Es hat leider nicht geklappt. Trotz eines engagierten Wahlkampfs und vieler motivierter Kandidaten gelang es offenbar nicht, ausreichend Wählerinnen und Wähler von der FDP zu überzeugen, um wieder in den Bundestag einzuziehen." Ein Parlament, mit einer eher linken Regierung auf der einen Seite, "der in der Opposition neben Grünen nur noch linksextreme und rechtsextreme Parteien gegenüberstehen", verspreche keine stabilen Verhältnisse, um dieses Land wieder nach vorne zu bringen, wird Schäck weiter zitiert. "Die Stimme der Freiheit wird fehlen und es muss in den kommenden vier Jahren darum gehen, die FDP so aufzustellen, dass unsere Stimme ab 2029 wieder im Deutschen Bundestag vertreten ist." Das sei nun erst einmal an den Landtagsfraktionen.
Auch der bisherige Bundestagsabgeordnete Volker Redder bedauert das Ergebnis. "Damit haben wir so nicht gerechnet." Man müsse nun "schonungslos aufarbeiten", wie es dazu kommen konnte und sich neu aufstellen, um in vier Jahren das Bundestags-Comeback zu schaffen.