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Strack-Zimmermann: FDP-Ergebnis ist eine Klatsche

19:20
23.02.2025
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat das schlechte Abschneiden ihrer Partei bei der Bundestagswahl als «Klatsche» bezeichnet und Konsequenzen verlangt. «Es ist wirklich auf die 12 und zwar mit Anlauf», sagte die Europaabgeordnete im ZDF. «Ich glaube, Konsequenzen müssen vor allem thematisch gezogen werden, dass wir uns eben nicht nur reduzieren auf ein, zwei Themen.» So müsse sich die FDP zum Beispiel auch um das Thema Sicherheit kümmern, auch wenn dies «kein schönes Thema» sei.

dpa

Freude bei der AfD in Oberfranken

19:21
23.02.2025
Auch die Freude bei der AfD Oberfranken ist groß. „Unser Kandidat Tobias Peterka war auf Listenplatz 7 der Landesliste und wird somit weiter die Interessen Oberfrankens und der Partei nach aktuellem Stand in Berlin vertreten“, sagt Mario Schulze, der stellvertretende Bezirksvorsitzende.

Zwar könne man noch nichts über das Wahlkreisergebnis abschließend sagen, betont er, doch: „Mit der Hochrechnung für das bundesweite Ergebnis sind wir sehr zufrieden.“ Über 9 Prozentpunkte hat, wenn die Prognose sich bewahrheitet, die AfD dann zugelegt.

„Das freut uns natürlich sehr“, sagt Schulze. Er dankt allen Unterstützern, die dazu beigetragen haben. „Das ist ein Auftrag, mit dem man arbeiten muss.“ Bedauerlich sei, dass die Union die Zusammenarbeit mit seiner Partei ablehnt. „Es gäbe ja eine Mehrheit für die Politik der sicheren Grenzen“, sagt er und verspricht: „An uns werden vernünftige Vorschläge der Union sicher nicht scheitern.“

Kerstin Dolde

Söder: Koalition mit Grünen No-Go - «wenn es irgendwie geht»

19:22
23.02.2025
CSU-Chef Markus Söder sieht keine Chance für eine längerfristige Zusammenarbeit mit den Grünen, schließt eine Koalition mit den Grünen aber nicht kategorisch aus. «Ich glaube nicht, dass mit den Grünen eine Regierung irgendwie länger funktionieren kann», sagte der bayerische Ministerpräsident im ZDF.

Mit den Grünen könne man keinen Richtungswechsel organisieren. Die Grünen hätten ihre Chance gehabt, sie hätten sie nicht genutzt. «Mit den Grünen zu regieren - aus meiner Sicht ein echtes No-Go, wenn es irgendwie geht», sagte Söder. Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz werde überlegen, wie er damit umgehe.

Söder äußerte die Hoffnung, «dass es am Ende für Schwarz-Rot reicht oder im schlimmsten Fall dann lieber für eine Deutschland-Koalition», also ein Bündnis von Union, SPD und FDP. Eine sogenannte Kenia-Koalition mit SPD und Grünen stehe nicht für einen Richtungswechsel. Hinzu komme: «Eine Regierung, die schon startet mit dem Titel Kenia-Koalition, die wird doch null Vertrauen bei den Deutschen haben.»

dpa

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