37 Jahre alt ist Emmi Zeulner, und doch ist sie schon seit zwölf Jahren für die CSU im Wahlkreis Kulmbach im Bundestag. Dass sie das Direktmandat auch bei dieser Wahl holen würde, daran hatte wohl keiner einen Zweifel. Anspannung ist es trotzdem für sie gewesen, räumt sie ein. Vielleicht auch das ein Grund, warum sie erst zu ihrer Wahlparty in der Lichtenfelser Karolinenhöhe kommt, als die ersten Auszählungsergebnisse ihres eigenen Wahlkreises schon vorliegen und längst auch erste Prognosen und Hochrechnungen aus Bayern und für den Bund insgesamt. Applaus schlägt ihr entgegen, als sie das Lokal betritt. Am Ende dieses Abends hat Emmi Zeulner viele Glückwünsche entgegengenommen, viele Hände geschüttelt und Umarmungen erfahren. Sichtlich entspannter ist die examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, als immer mehr Einzelergebnisse eintrudeln und sich bestätigt, was im Grunde niemand anders erwartet hatte: Emmi Zeulner ist einmal mehr die strahlende Siegerin im Kampf um das Direktmandat für die Landkreise Kulmbach und Lichtenfels sowie Teile des Bamberger Landes.
Melitta Burger