Vom bundesweiten Trend auf das Wahlverhalten in den Haßbergen zu schließen: Zumindest für die Jungwähler haut das offenbar nicht hin. Während bei der bundesweiten U18-Wahl (die nicht-repräsentative "imitierte" Bundestagswahl, initiiert von Bundesjugendring und Deutschem Kinderhilfswerk) die Linke mit 20,84 Prozent klar vorne lag, gefolgt von der SPD (17,92), CDU/CSU (15,74), AfD (15,45) und den Grünen (12,51), würde der Nachwuchs in den Haßbergen unter 18 Jahren mit 30,32 Prozent der CSU deutlich den Vorrang geben; nur fünf Prozentpunkte dahinter (25,27) folgt die AfD, abgeschlagen dahinter die Linke mit 13,52, dann die SPD (8,11 Prozent). Die Grünen würden mit 4,79 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, stattdessen kämen die Tierschutzpartei (6,91 Prozent) und die Freien Wähler (5,32) ins Parlament. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und die FDP spielen für die Haßberge-Jugendlichen keine größere Rolle.
Tanja Kaufmann