In seiner Ansprache auf dem Hauptfriedhof sagte Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch: "Niemand kann vergessen, was damals geschah. Niemand darf vergessen, was geschah."
Auch Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach: Er erinnerte an die schrecklichen Folgen, die Krieg und Gewaltherrschaft haben. Aber er sieht den Ort der Versammlung nicht nur als Ort der Erinnerung: "Dieser Friedhof ist auch ein Ort der Hoffnung, ein Ort der Zukunft."
"Die Vergangenheit können wir nicht ändern, die Zukunft aber schon", so Strobl weiter.
Nach OB Boch und Strobl hat auch der Jugendgemeinderat Pforzheim den Verstorbenen gedacht.
Alexandria Peary trug Passagen aus "The Pforzheim Quartet" vor.
Pfarrer Dominik Albert (katholische Kirche) erinnerte daran, wie wichtig es sei, aufeinander zuzugehen. Aus Feindschaft müsse Freundschaft werden, predigt er.
Dekanin Christiane Quincke (evangelische Kirche) schloss auch die Bundestagskandidaten in ihr Gebet mit ein.
An der Gedenkveranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Kommunal- und Landespolitik, des Jugendgemeinderates, der Deutsch-Europäischen Gesellschaften, der Feuerwehr, der Polizei, des Deutschen Roten-Kreuzes sowie der Jüdischen Gemeinde teil. Delegationen aus Pforzheims Partnerstadt Gernika mit dem stellvertretenden Bürgermeister Iñaki Gorroño sowie den Vogesengemeinden La Bresse, Ventron und Cornimont waren ebenfalls anwesend.