Nach dem Gespräch hatten wir ein weiteres Interview vereinbart, mit einer Forscherin der hiesigen Universität. Sie beschäftigt sich mit Stadtentwicklung und bestellte uns zu einer Adresse.
Dort stand plötzlich eine Frau vor uns, die sich als Ms. Minnie vorstellte. Sie führte uns in einen kleinen Raum, der voll war mit allerlei Krimskrams. Ein Museum, wie Ms. Minnie erklärte. Ein Sammelsurium von allem, was mit Mardi Gras, dem berühmten Karneval von New Orleans, zu tun hat. Ms. Minnie führt die Leidenschaft ihres 2021 verstorbenen Mannes weiter. Ihr Auftrag: die Kultur zu schützen und zu teilen mit der Welt: Masken, Jacken, Banner, in jeder Ecke ist dort etwas anderes zu entdecken. Und Ms. Minnie weiß viele Geschichten zu erzählen.
Das Gästebuch ist voll, die Menschen kommen aus allen Ecken der USA in das Home of Dance and Father. Nun sind eine Unterschrift aus Hamburg und eine aus der Pfalz dort ebenfalls verewigt.
Warum die Wissenschaftlerin uns aber just dort treffen wollte, wissen wir nicht. Sie ließ mehr als 40 Minuten auf sich warten. Nach mehrmaligem Rückfragen fuhren wir schließlich zurück in die Innenstadt.