Kurz vor der Halbzeitpause kommen wir nicht drumrum, nochmal an das letzte Gastspiel des FCK in Fürth zu denken. Denn da lag plötzlich Julian Niehues am Spielfeldrand und hat geschrien. So laut, dass es kein Mikro brauchte, um es auf der Tribüne zu verstehen. "Mein Knie, mein Knie", so etwas vergisst man nicht als Beobachter. Jedem war klar: Ist was schlimmes. Später humpelte er auf Krücken durch die Katakomben, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Kreuzbandriss. Da war klar, dass er nicht mehr für den FCK wird spielen können. Nicht im Kampf gegen den Abstieg, nicht im Pokalfinale. Denn Niehues würde nach Heidenheim wechseln. Bundesliga. Europapokal. Gespielt hat er bislang noch nicht. Kollege Andreas Böhm hat ihn vor einigen Tagen in der Reha besucht. Die Geschichte dazu lesen Sie bald.
Sven Wenzel