Letztes Update:
20250120102045

Amtseid findet im Kapitol statt

10:00
20.01.2025
Angesichts klirrender Kälte in Washington findet die Zeremonie nicht wie üblich vor dem Kapitol statt, sondern in der Rotunde des Kongressgebäudes.
Zuletzt hatte es dies 1985 bei der Amtseinführung von Ronald Reagan gegeben. Von William Henry Harrison, dem 9. US-Präsidenten, ist bekannt, dass er seine Antrittsrede im März 1841 bei bitterer Kälte ohne Hut und Mantel hielt. Der 68-Jährige starb einen Monat später an einer Lungenentzündung.

afp

Präsidentin Sheinbaum will Mexikaner in den USA beschützen

09:17
20.01.2025
Vor der Vereidigung Donald Trumps zum US-Präsidenten hat die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum angekündigt, ihre in den USA lebenden Landsleute zu schützen. "Wir werden die Mexikaner dort verteidigen", sagte Sheinbaum bei einer Veranstaltung im zentralmexikanischen Bundesstaat Puebla am Sonntag (Ortszeit). Ihre Regierung habe Anwälte angestellt, um mexikanische Einwanderer über die rund 50 Konsulate in den USA zu unterstützen, erläuterte die Präsidentin.
Trump, der am Montag in Washington den Amtseid ablegen wird, hatte angekündigt, unmittelbar nach seinem Amtsantritt mit Massenabschiebungen von Millionen Migranten ohne Aufenthaltspapiere beginnen zu wollen. Dazu will er den nationalen Notstand ausrufen und das Militär einsetzen. Die Maßnahmen würden auch Millionen von Mexikanern in den USA betreffen.
Sheinbaum ging nicht direkt auf Trumps Ankündigungen ein. Sollte es Menschen geben, die "nach Mexiko zurückkehren oder nach Mexiko kommen", seien diese "hier willkommen, mit offenen Armen", sagte sie lediglich.
Die Präsidentin wies darauf hin, dass ihr Vorgänger und Mentor Andrés Manuel López Obrador während Trumps erster Amtszeit gut mit diesem ausgekommen sei. "Deshalb glaube ich, dass wir uns gut verstehen werden", sagte Sheinbaum. "Aber auf jeden Fall versteht es sich und soll es weithin gehört werden: Mexiko ist niemandes Kolonie, niemandes Protektorat", fügte sie hinzu.
Im Vorfeld seines Amtsantritts hatte Trump wiederholt Mexiko kritisiert und hohe Importzölle angekündigt, sollte der südliche Nachbar der USA nicht den Zustrom illegaler Einwanderer und Drogen über die Grenze stoppen.

afp

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