Der 1. FC Magdeburg entwirft gerade – wie von den Verbänden gefordert – eigene Konzepte um beim Saisonstar tder 3. Liga Zuschauer im Stadion begrüßen zu können. Der Club steht dabei mit dem Gesundheitsamt und der Stadt Magdeburg im Austausch, so Norman Seidler, Pressesprecher des FCM.
Bei der höchstmöglichen Zuschauerzahl, die letztlich in der Arena erlaubt sein wird, will der Club nicht vorpreschen. Klar ist allerdings, dass, solange das Abstandsgebot gilt, nur eine Teilöffnung möglich ist.
Genau bei dem Punkt der Teil-Öffnung regt sich bei den FCM-Fans Widerstand. Am vergangenen Freitag veröffentlichte der FanRat e.V. Magdeburg dazu eine Stellungnahme in den sozialen Netzwerken mit der klaren Ansage: „Alle oder keiner! Grundsätzlich lehnen wir eine nur teilweise Öffnung der Stadien ab.“
Ein Kritikpunkt ist beispielsweise der Ticketverkauf. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigen wird. Wer also darf rein ins Stadion? Von „fairen Konzepten zur Ticketvergabe“ anhand „diskriminierungsfreier, sachlicher und objektiv nachvollziehbarer Standards“ spricht der DFL-Leitfaden. Der FanRat sorgt sich in dieser Hinsicht um eine Bevorzugung von Sponsoren.
Im August wollen sich Fan-Ausschuss und Vereinsvertreter bei einem Treffen dazu noch einmal austauschen.
Anne Toss