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Treppchenplätze und eine bunte Show: TV Deichhorst präsentiert sich in der Stadionhalle

14:48
08.10.2026
Der Turnier- und Showtag in der Stadionhalle hat dem TV Deichhorst gute Platzierungen und beste Stimmung beschert. Gleich drei Treppchenplätze sicherten sich die Tänzerinnen und Tänzer des Rock’n’Roll-Clubs Delmenhorst im TVD beim selbst ausgerichteten Breitensport-Wettbewerb.

Rund 60 Aktive aus ganz Niedersachsen waren dazu angereist. Trotz der großen Konkurrenz schafften es Ida Prinz und Lotta Neuelmann bei den Junioren 1 auf den ersten ersten Platz. Lina Meves und Finn Luca Lachmann kamen dort auf Rang drei. Lea Rodiek und Niklas Ellinghausen wurden ebenfalls Dritte in der Schülerklasse 1. Die drei Deichhorster Paare sammelten dadurch Punkte für die North-Star-Cup-Turnierserie.

"Als weiterer Höhepunkt des Turniernachmittags erwiesen sich die angereisten Erwachsenenformationen, die mit einfallsreichen Choreografien und Trikots Farbe in die gut besuchte neue Stadionhalle brachten", berichtet Sonia Voigt vom RRC Delmenhorst.

Schön bunt wurde es auch beim folgenden Showabend in der Stadionhalle. Neben den Turn- und Trampolinabteilungen des TVD wirkte die Tanz- und Rock’n’Roll-Abteilung mit. Hip-Hop und Zumba standen ebenfalls auf dem Programm. "Auf dem Trampolin gab es Salti und Schrauben zu sehen, die Turnerinnen boten elegante Bewegungen und akrobatische Elemente", schildert Voigt.

Die RRC-Formation „Heat Motion“ glänzte mit einer Piraten-Choreografie. Die Nachwuchs-Gruppen tanzten zu moderner Musik, und die Turnierpaare zeigten ihre einstudierten Folgen mit neuen tänzerischen und akrobatischen Elementen.

Besonders viel Applaus gab es für das große Finale: Hier zeigten die deutschen Vizemeister in der Schülerklasse, Talia Demirezer und Mattes Buck, in einer Wechselshow mit den erwachsenen Rock’n’Roll-Paaren ihr Können. Danach sorgten die Showturner mit Überschlägen und einer Menschenpyramide für Begeisterung. Der gesamte Tag sei ein voller Erfolg gewesen, sagt Voigt.

Christoph Bähr

Sprint-Staffel des Delmenhorster TV siegt bei Kreisvergleich

14:39
08.10.2026
Lediglich zu Platz vier von vier teilnehmenden Mannschaften reichte es für das Leichtathletik-Team des Kreises Delme-Hunte beim 13. Kreisvergleichswettkampf der Region Oldenburg im Oldenburger Marschwegstadion. Der seit 2010 stattfindende Wettkampf wird in den Altersklassen U14 und U16 ausgetragen.

In diesem Jahr nahmen fünf der sechs Leichtathletikkreise aus der Region daran teil. Lediglich die Wesermarsch stellte kein Team. Die Kreise Cloppenburg und Vechta schlossen sich zu einer Kreisgemeinschaft zusammen. Für das Team Delme-Hunte starteten Aktive des Delmenhorster TV, der LGG Ganderkesee und des TV Hude.

Dabei errang der Leichtathletiknachwuchs aus Delmenhorst und Oldenburg-Land zwei Siege und zwei dritte Plätze. Über 100 Meter gewann in der U16-Klasse Jonas Lorke (DTV) in 12,43 Sekunden. Zudem holte die 4x100-Meter-Mixedstaffel in der Besetzung Jonas Moldenhauer, Jonas Lorke, Jette Djuren und Sora Sophie Schneider (alle DTV) den Sieg in 53,61 Sekunden. "Für mich war unsere Staffel die größte Überraschung. Sie rannte mit großem Vorsprung durchs Ziel. Unser intensives Training hat sich ausgezahlt", sagte DTV-Trainer Jan Haßlinger, der das Team gemeinsam mit Karen de Groot (LGGG) betreute.

Tamme Meyerholz und Noelie Kathmeyer (beide LGGG) holten im U14-Ballwurf mit 37,50 Meter beziehungsweise 34,50 Meter jeweils den dritten Platz. "In vielen Disziplinen landeten unsere Athleten im Mittelfeld oder auf hinteren Rängen, trotzdem konnten einige persönliche Bestleistungen verbucht werden", sagte Haßlinger.

Der Sieg ging an die Kreisgemeinschaft Cloppenburg/Vechta mit 255 Punkten, dicht gefolgt vom Kreis Nordwest (Ammerland, Friesland und Wilhelmshaven) mit 250 Zählern. Auf Platz drei landete mit 224 Punkten der Kreis Oldenburg-Stadt vor dem Kreis Delme-Hunte, der auf 159 Zähler kam.

Das Wettkampfformat steht seit Jahren auf der Kippe. Bereits 2019 wurde das Disziplinangebot deutlich reduziert, um mehr Auswahlteams die Teilnahme zu ermöglichen. Nach der Corona-Pandemie brach die Teilnehmerzahl erneut ein. 2022 nahmen nur drei Kreise teil. Die Verantwortlichen beschlossen daher, dass sich zwei Kreise zu einer Gemeinschaft zusammenschließen können. Diese Regelung hat den Nachteil, dass der Kern des Wettbewerbs – der Vergleich der einzelnen Kreise – verloren geht. Laut der Regionsvorsitzenden Birgit Surman wird bei der kommenden Regionstagung erneut über das Format des Wettbewerbs diskutiert.

Richard Schmid