Nach einem vor allem in der Schlussphase dramatischen Handballkrimi durfte sich die HSG Hude/Falkenburg über ihren ersten Punktgewinn der Saison freuen. Dem Tabellendritten SG Findorff trotzten die Huder Verbandsliga-Handballerinnen ein 24:24 (12:13)-Unentschieden ab. „Das war eine wirklich gute kämpferische Leistung von uns. Wir haben das umgesetzt, was wir können“, resümierte HSG-Trainer Mirko Menkens und fügte hinzu: „Findorff ist ein Team mit hoher individueller Klasse. Am Ende haben wir es leider verpasst, den möglichen Sieg zu erringen."
In einem trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung der Gäste weitgehend ausgeglichenen Spiel wurde es in den Schlusssekunden richtig spannend. Rund 40 Sekunden vor dem Spielende hatten die Huderinnen den Ball beim Stand von 24:24 und bekamen somit die große Chance, den Siegtreffer zu erzielen. Allerdings vertändelten sie den Ball, sodass die Bremerinnen einen Angriff starten konnten, den sie ebenfalls nicht nutzten.
Die Gastgeberinnen waren also noch einmal am Zug. Die Findorfferin Jil Warschewski verhinderte einen Torwurf mit einem Foul und sah die Rote Karte. Der daraus resultierende Strafwurf von Malin Blankemeyer ging daneben. Somit blieb es beim 24:24. Am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) erwartet Hude/Falkenburg erneut ein Bremer Team, dann gastiert der Tabellenführer ATSV Habenhausen in Hude.
HSG Hude/Falkenburg – SG Findorff 24:24 (12:13)
Hude: Rabenberg, Siemer – Harloff, Schievelbein, Blankemeyer (10/2), Bleikamp, Glünz, Gröning (4/1), Asseln (5), Hannig (1), Schmidt-Menkens, Stratmann, Seidel, Bredehorst (4)
Siebenmeter: HSG 3/3, SGF 2/2
Zeitstrafen: HSG 1, SGF 1
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Findorffs Warschewski (60.)