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Delmenhorster TV siegt im ersten Spiel nach dem Landesligaabstieg deutlich

08:36
22.09.2026
Eigentlich hatte der Delmenhorster TV in der vergangenen Spielzeit knapp den Oberliga-Klassenerhalt geschafft. Doch nach dem Saisonende folgte die Hiobsbotschaft: Weil sich zwei Regionalligisten aus ihrer Liga zurückzogen und in der Oberliga antreten wollten, musste dort Platz geschaffen werden. Und es traf die Devils. Die Regularien des Niedersächsischen Basketballverbandes decken diese Variante, und so müssen die Delmenhorster nun in der Landesliga antreten.

Hier starteten sie erfolgreich und ließen der BG 89 Rotenburg/Scheeßel keine Chance. Mit 90:52 (39:26) setzten sich die Devils durch. Nach dem ersten Viertel lagen sie mit 19:12 vorne, nach dem dritten Abschnitt mit 71:35. "Gerade in der zweiten Hälfte konnten wir klar unter Beweis stellen, dass wir die bessere Mannschaft auf dem Platz waren. Viele Dreier fielen, alle konnten scoren, und die Bank sorgte permanent für gute Stimmung", teilten die Delmestädter auf ihrem Instagram-Kanal mit.

Weiter geht es am kommenden Sonntag bei BTS Neustadt III. Die Bremer verloren jüngst daheim gegen den Oldenburger TB III und stehen bei einem Sieg und einer Niederlage.

Michael Kerzel

HSG Hude/Falkenburg verliert auch das zweite Saisonspiel

07:54
22.09.2026
Die neu formierte HSG Hude/Falkenburg hat auch das zweite Saisonspiel in der Verbandsliga Nord verloren. Die Handballerinnen unterlagen daheim der HSG Unterweser knapp mit 22:23 (11:12). Zum Auftakt war die Truppe beim TSV Wietzendorf mit 28:41 untergegangen.

Hude/Falkenburg kam am Sonntagnachmittag zunächst gut in die Partie und legte mit einem 3:0-Lauf eine 6:3-Führung vor (14.). Danach glichen die Gäste jedoch schnell zum 7:7 aus (18.). Die HSG Unterweser drehte die Begegnung noch vor der Pause auf 12:11.

Nach dem Seitenwechsel dominierte die Auswärtssieben zunächst und zog mit vier Toren in Folge auf 16:12 davon (39.). Beim 20:15 eine Viertelstunde vor dem Ende schien die Entscheidung bereits gefallen – doch Hude/Falkenburg gab nicht auf.

Die Schützlinge von Trainer Mirko Menkens verkürzten auf 19:22 (53.) und 70 Sekunden vor dem Ende sogar auf 22:23. Doch der Ausgleich fiel nicht mehr.

Mit nun 0:4-Punkten steht die HSG Hude/Falkenburg am Tabellenende. Weiter geht es bereits an diesem Freitag beim TuS Jahn Hollenstedt II. Anwurf ist um 20 Uhr.

Michael Kerzel

TV Hude missglückt der Saisonstart in die Tischtennis-Verbandsliga

07:54
22.09.2026
Den Saisonstart in die Tischtennis-Verbandsliga hatte man sich anders vorgestellt beim TV Hude: "Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen, im besten Fall wieder aufsteigen", erklärte Julian Meißner. Gegen die Orcas Oldenburg gab es nun allerdings schon im ersten Spiel den ersten Dämpfer, 6:9 verlor der TVH zu Hause gegen die Nachbarn.

Nach dem Abstieg aus der Oberliga musste die erste Huder Mannschaft im Sommer aufgefüllt werden. Zum einen wurde Ersatz für den nach Lunestedt gewechselten Moritz Marks benötigt, zum anderen wurde in der Oberliga zu viert gespielt, während die Verbandsliga erst im nächsten Jahr von Sechser- auf Vierer-Teams umgestellt wird.

Mit Oscar Schoppe, Julian Meißner und Pierre Barghorn schien das aber mindestens solide gelungen zu sein. Die drei waren zwar mit der Reserve aus der Verbandsliga abgestiegen, sind nun aber alle ein Paarkreuz tiefer aufgestellt als zuletzt. "Gegen die Orcas haben wir uns so schon einen Sieg zum Start erhofft. Wir wussten allerdings auch, dass die zu den besseren Teams der Liga gehören, man kennt sich ja ganz gut", erzählte Meißner.

Die Gäste reisten mit dem Schwung von saisonübergreifend 20 Siegen in Folge an. Ohne Verlustpunkt waren die Orcas aufgestiegen und hatten auch ihr erstes Verbandsliga-Spiel gegen Sittensen gewonnen.

Trotzdem lief es anfangs planmäßig für den TVH. Zwar mussten sich Martin Wille und Oscar Schoppe dem besten Doppel der letztjährigen Landesliga, Ohlrogge/Wraase, sowie im Einzel Joshua Martin dem regionalligaerfahrenen Johannes Schnabel und Jacob Martin dem Abwehrer Benjamin Ohlrogge geschlagen geben. Doch durch zwei Siege in den anderen Doppeln, Martin Wille, Oscar Schoppe und Pierre Barghorn legte Hude eine 5:3-Führung vor.

"Nach dem guten Start hätte eigentlich mehr drin sein müssen", meinte Meißner. Seine Niederlage gegen Oldenburgs Neuzugang Dominik Felker leitete allerdings eine Serie von vier Gegenpunkten am Stück ein. Wille verlor 0:3 gegen den flinken Schnabel und Joshua Martin konnte ein 2:0 gegen den immer wieder unberechenbaren und spektakuläre Bälle spielenden Linkshänder Wraase nicht nach Hause bringen. "1:3 Spiele oben und unten sind jeweils zu wenig", meinte Meißner.

Zwar punktete Jacob Martin gegen Alexander Jeddeloh, aber wie der Youngster zuvor in der ersten Runde schaffte es auch Oscar Schoppe nicht, die Ballonabwehr von Ohlrogge zu durchbrechen. Dem Oldenburger kamen die neuen, langsameren Bälle, auf die Hude im Sommer umgestellt hat, dabei durchaus gelegen.

Beim Stand von 6:7 schien aber immer noch alles drin zu sein für die Gastgeber. Im unteren Paarkreuz kam es zu interessanten, jeweils offenen Duellen. Mit Pierre Barghorn und Dominik Felker trafen zwei Spieler mit viel Rotation und weichem Handgelenk aufeinander und mit Julian Meißner und Wido Stucke zwei, die auf flinke Beine und starke Vorhand-Topspins setzen. Dadurch kam es zu sehenswerten Ballwechseln.

In beiden Spielen setzten sich die Gäste in fünf Sätzen durch. Besonders ärgerlich für Hude war dabei die Niederlage von Meißner, der wie schon im ersten Einzel Satzbälle vergab. Damit stand die 6:9-Auftaktniederlage fest. "Vielleicht hat man auch ein wenig gemerkt, dass Oldenburg schon ein Spiel hatte. Die wirkten ein bisschen besser drin. Ärgerlich auf jeden Fall, aber die Saison ist noch lang, noch ist nicht viel passiert", meinte Meißner.

TV Hude – SG Orcas Oldenburg 6:9
Joshua Martin/Jacob Martin – Schnabel/Jeddeloh 13:11, 11:4, 14:12; Wille/Schoppe – Wraase/Ohlrogge 7:11, 11:6, 3:11, 8:11; Barghorn/Meißner – Felker/Stucke 11:7, 6:11, 11:4, 11:7; Wille – Wraase 11:4, 8:11, 12:10, 11:7; Joshua Martin – Schnabel 9:11, 11:7, 5:11, 5:11; Schoppe – Jeddeloh 11:7, 8:11, 11:9, 12:10; Jacob Martin – Ohlrogge 4:11, 7:11, 6:11; Barghorn – Stucke 7:11, 11:7, 4:11, 11:8, 11:4; Meißner – Felker 8:11, 12:14, 11:13; Wille – Schnabel 7:11, 10:12, 9:11; Joshua Martin – Wraase 12:10, 11:7, 9:11, 6:11, 5:11; Schoppe – Ohlrogge 4:11, 2:11, 10:12; Jacob Martin – Jeddeloh 8:11, 11:5, 11:5, 11:7; Barghorn – Felker 11:8, 5:11, 12:14, 11:8, 6:11; Meißner – Stucke 9:11, 12:14, 11:8, 11:5, 10:12

Andreas Lehmkuhl