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Arend Arends übernimmt neuen Trainerjob in Oldenburg

11:02
19.05.2026
Derzeit ist Arend Arends mit dem Delmenhorster TB klar auf Aufstiegskurs in der Fußball-Kreisliga. Es wäre ein sportliches Wunder, würde der Turnerbund in der kommenden Spielzeit nicht in der Bezirksliga Weser-Ems 2 antreten. Doch Arends wird dann nicht mehr der Coach sein, das teilte der DTB kürzlich mit. Sein Nachfolger Am Kleinen Meer steht mit Tim Müller auch bereits fest. Nun ist auch klar, wen Arends künftig trainieren wird. Es ist die SG SW Oldenburg. Diese ist in der parallelen Kreisliga Jade-Weser-Hunte beheimatet und schließt die Saison dort im Mittelfeld ab. Arends wird auch auf seiner nächsten Station von Co-Trainer Sören Frerichs begleitet.

Michael Kerzel

SV Tur Abdin hält die Klasse trotz weiterer Niederlage

22:01
18.05.2026
Das Wichtigste vorweg: Der SV Tur Abdin Delmenhorst spielt auch in der kommenden Saison in der Fußball-Bezirksliga Weser-Ems. Und sollte kein sportliches Wunder mehr geschehen und der TSV Abbehausen doch noch die Klasse halten, wären die Aramäer dann der alleinige Dino. Im nächsten Jahr, beziehungsweise nach der Sommerpause, müssen die Leistungen allerdings besser werden als in der Rückrunde, damit noch weitere Jahre in der siebten Liga hinzukommen. Gegen den Vorletzten aus Abbehausen setzte es eine 0:2 (0:0)-Heimpleite.

In der Rückrundentabelle ist Abdin Vorletzter. Im Jahr 2026 gewann die Mannschaft des scheidenden Trainers Christopher Demir nur gegen Großenkneten und holte zudem ein Remis gegen Schlusslicht Wiefelstede. Hinzu kommen neun Niederlagen. 41 Gegentore kassierte Tur Abdin.

Miserable Rückrunde

So richtig brenzlig wurde es in puncto Abstieg jedoch nie, da die Delmenhorster ein riesiges Polster in die Rückrunde mitnahmen. Nun ist es auch rechnerisch geschafft, da sowohl Abbehausen als auch Wardenburg nur noch auf 29 Punkte kommen können und Abdin bereits 30 hat.

Am Montagabend hätten die Delmestädter es auch aus eigener Kraft schaffen können, doch ihnen gelang an der Schanzenstraße kein Tor gegen Abbehausen, das bis dato 79 Gegentreffer in 25 Partien geschluckt hatte. Stattdessen traf Pierre-Steffen Heinemann als Joker doppelt. Er wurde in der 64. Minute eingewechselt und netzte in der 68. Minute ein und stellte in der Nachspielzeit auf 2:0 (90.+2) für den TSV.

Damit stand die fünfte Niederlage in Folge für Tur Abdin fest. Sportlich macht das jedoch nichts, da Wardenburg im Parallelspiel beim TV Jahn nur einen Punkt holte und daher die Demir-Elf nicht mehr einholen kann.

Diese spielt am kommenden Freitag gegen den TV Jahn, der noch drei Punkte braucht, um seinerseits gerettet zu sein. Zudem könnte ein Derby für die nötige Motivation auf Abdiner Seite sorgen. Immerhin geht es darum, wer hinter Atlas die zweitbeste Mannschaft in der Delmestadt ist. Derzeit trennen Abdin und Jahn vier Punkte.

Michael Kerzel