Die Aufregung der Landesliga-Basketballer des FTSV Jahn Brinkum nach der 74:87 (40:46)-Niederlage beim VfL Stade II war groß: Im Mittelpunkt standen die Schiedsrichter, die laut Trainer Rolf Peil und Spieler Vu Dinh keine glückliche Figur machten. "Meine Spieler waren sehr aufgebracht und haben einige technische Fouls bekommen. Wir hatten 40 Fouls und der Gegner gerade einmal knapp 30", haderte Peil, "nichtsdestotrotz haben wir dieses ausgeglichene Spiel selbst verloren."
Auf der Rückfahrt nach Brinkum machte der FTSV-Tross noch einen Zwischenstopp bei einer Fast-Food-Kette, um noch einmal über dieses enge Spiel zu sprechen. "Es war insgesamt schade, weil wir nicht so weit weg waren. Leider waren wir im zweiten Viertel zu hektisch und hatten einfache Ballverluste", sagte Peil, dessen Mannschaft den Anschluss allerdings erst im dritten Viertel verlor. Dieses ging mit 29:18 klar an die Hausherren. "Irgendwann ist uns der Gegner abgehauen, weil es wirklich unruhig war", berichtete Vu Dinh. Zur Unruhe hätten auch die Schiedsrichter beigetragen.
Die Gäste kämpften im letzten Viertel zwar weiter, doch sie konnten den Rückstand nicht mehr entscheidend minimieren. "Es fehlte der nötige Punch", sagte Peil. So bleibt der FTSV im Klassement auf Platz sechs und trifft am kommenden Wochenende zu Hause auf Bremen 1860.