Einen kleinen Rückschlag musste Weitspringerin Lynn Michelmann vom TSV Asendorf am vergangenen Wochenende verkraften. Eigentlich wollte sie ihren Titel als Norddeutsche Meisterin bei den Wettkämpfen der U20-Altersklasse in Neubrandenburg verteidigen. Doch krankheitsbedingt konnte sie nicht an den Start gehen. "Ärgerlich, aber Gesundheit geht vor", unterstrich Asendorf-Trainerin Ute Schröder. Der Titel ging letztlich mit 5,68 Metern an Kimberly Opitz aus Rostock.
Lynns Bruder, Diskuswerfer Leon Michelmann, hatte das Pech, dass in diesem Jahr die Norddeutschen Winterwurfmeisterschaften wegen der Witterungsbedingungen ausfielen. Daher nahm er die Gelegenheit wahr, in Chemnitz an einem Wurfmeeting teilzunehmen. Mit 45,23 Metern kam er mit dem zwei Kilogramm schweren Diskus nicht an seine Bestleistung heran, aber er belegte den zweiten Platz und steht in der aktuellen Bestenliste der Männer auf Platz neun.
Teamkollegin Leila Ehlers verzichtete auf einen Start bei den Norddeutschen Meisterschaften in Neubrandenburg. Stattdessen fuhr sie am vergangenen Wochenende zum Mitgas-Meeting nach Leipzig. Dort landete die Sprinterin in ihrer Altersklasse WU18 über 60 Meter in einem Feld von 38 Teilnehmerinnen auf Platz 17 in einer Zeit von 8,25 Sekunden. Damit verpasste sie knapp das A/B-Finale. Über 200 Meter lief Ehlers in ihrem Zeitlauf in 26,34 Sekunden als Erste ins Ziel und wurde insgesamt Neunte von 32 Teilnehmerinnen. "Es war ein tolles Erlebnis, in dieser Leichtathletikhalle mit viel nationaler Konkurrenz zu laufen", schilderte Schröder.