Für die Luftpistolen-Schützen des SV Bassum geht es an diesem Wochenende auf die 256 Kilometer lange Strecke nach Schleswig an die dänische Grenze. Zwischen Kiel und Flensburg trifft der Bundesligist am zweiten Doppelspieltag dieser Saison auf den SV Niedererbach und St. Sebastianus Pier 2000. "Wir werden am Samstag gegen 8 Uhr losfahren, damit wir spätestens um 9 Uhr das Bremer Kreuz passieren", plant Bassums Mannschaftsführer Denis Rother mit einer gut dreistündigen Autofahrt.
Der erste Wettkampf des Wochenendes beginnt für die Lindenstädter am Samstag um 16.30 Uhr gegen Niedererbach. Das Team aus Rheinland-Pfalz, so vermutet es Rother, wird schon am Freitag anreisen. Denn der Bassumer Tabellennachbar, der zum Auftakt ebenfalls zwei Niederlagen kassierte, dürfte knapp sieben Stunden unterwegs sein.
"Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe, Niedererbach ist in der Liga mittlerweile stabil geworden", betont Rother, der gemeinsam mit seinen Teamkollegen Thomas Hoppe, Sascha Sandmann, Valerij Samojlenko, Pierre Michel und Ersatzmann Claas-Cervin Pohl den ersten Saisonsieg bejubeln möchte. Nicht dabei sein wird die Nachwuchsschützin Lea Carolin Hadeler, die zum Auftakt am heimischen Schützenplatz starke Leistungen zeigte.
Einen überzeugenden Saisonstart feierte vor zwei Wochen der Tabellenführer St. Sebastianus Pier 2000, dem zweiten Gegner der Bassumer. Im Duell mit Freischütz Wathlingen schoss das Team aus Nordrhein-Westfalen beeindruckende 1881 Ringe. Zum Vergleich: Bassum erzielte beim ersten Wettkampf gegen die Sportschützen Raesfeld lediglich 1823 Ringe. Die Favoritenrolle ist daher klar verteilt.
"Pier ist natürlich stark. Aber das war für sie eben auch der Heimwettkampf. Man muss abwarten, welche Schützen sie an diesem Wochenende dabei haben werden", hofft Denis Rother am Sonntag um 11.30 Uhr auf eine Überraschung. Denn mit unerwarteten Punkten im Gepäck ließe sich die Rückfahrt in die Lindenstadt sicherlich angenehmer gestalten.