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Handball-Landesliga Frauen: TSV Daverden und TSV Morsum verlieren ihr letztes Saisonspiel

13:00
27.04.2026
Ein letztes Mal gingen die Landesliga-Handballerinnen des TSV Daverden und des TSV Morsum in der Spielzeit 2025/2026 aufs Feld. Der abschließende Spieltag stand für die beiden Teams an. Punkte gab es für beide Mannschaften nicht mehr, die die Saison in der Abschlusstabelle als Tabellennachbarn beenden.

TSV Daverden – HSG Friedeburg/Burhafe 30:40 (20:20): Im Schnitt fiel in der Goldbachhalle mehr als ein Treffer pro Minute. Insbesondere in der ersten Halbzeit zeigten sich beide Mannschaften extrem torhungrig. Wobei die von Martin Eschötter gecoachten Gastgeberinnen im Laufe der ersten 30 Minuten nicht ein einziges Mal in Führung lagen. Mit Beginn der letzten zehn Minuten vor dem Pausenpfiff drohte dem TSV sogar ein klarer Rückstand zur Pause: Die HSG machte aus einem 14:14-Unentschieden eine 19:15-Führung. Beim Kabinengang war der Spielstand wieder ausgeglichen.

In Halbzeit zwei mussten die Handballerinnen in Grün und Weiß jedoch abreißen lassen. Beim 27:30 (46.) durch Jana-Marie Schmincke war der TSV noch in Schlagdistanz. Doch wenig später führte der Gast uneinholbar mit 34:27 (54.). Daverden beendet die Saison auf Rang neun und somit einen Platz über der Abstiegszone.

TV Loxstedt – TSV Morsum 24:23 (11:8): Einen Platz besser schneidet Daverdens Kontrahent von der linken Weserseite ab. Viel fehlte dem TSV Morsum nicht, der zur neuen Saison gemeinsam mit dem TSV Intschede unter dem Namen HSG MoIn antritt, und es wäre Platz sieben in der Abschlusstabelle geworden. Das Spiel beim Absteiger Loxstedt blieb bis zum Ende spannend. Sechs Minuten vor Schluss war noch nicht ersichtlich, wer das Feld als Sieger verlässt – oder ob es überhaupt einen geben sollte. 21:21 stand es zu diesem Zeitpunkt.

Der TVL zog in der Folge auf 23:21 davon. Tanja Widera antwortete mit dem 23:22. Kurz darauf betrug Loxstedts Führung wieder zwei Tore. Anne Stadtlander-Wilkens verkürzte 43 Sekunden vor Schluss auf 23:24 aus Sicht des TSV, dem danach kein weiterer Treffer mehr gelang.

Florian Cordes

Handball-Verbandsliga Frauen: TSV Intschede holt Punkt und TV Oyten III verliert

12:56
27.04.2026
In der Handball-Verbandsliga der Frauen fällt am kommenden Wochenende der Vorhang der Saison 2025/2026. Am vorletzten Spieltag gab es für den als Absteiger feststehenden TSV Intschede immerhin einen kleinen Grund zur Freude. Das Team von Coach Niklas Bodenstab holte daheim ein Unentschieden. Der TV Oyten III musste sich hingegen nach einer kurzen Fahrt auswärts geschlagen geben.

TSV Intschede – HSG Stade/Fredenbeck III 32:32 (17:15): Vor dem Heimspiel gegen Stade/Fredenbeck hatte der Klub vom Weserstrand lediglich zwei Zähler auf der Habenseite. Diese heimste die Bodenstab-Sieben beim bislang einzigen Saisonsieg gegen den TuS Jahn Hollenstedt II ein. Nun kam immerhin ein Punkt hinzu. Dabei waren die Intscheder gar nicht weit weg vom zweiten Saisonerfolg. Denn der Ausgleichstreffer zum 32:32-Endstand gelang den Gästen 15 Sekunden vor dem Abpfiff. Zuvor hatte Valerie Wahlers für den TSV auf 32:31 (60.) gestellt.

Der TSV und die HSG lieferten sich zuvor eine Partie, in die Intschede deutlich besser fand. Nach fünf Minuten führten die Gastgeberinnen mit 5:1. Auch Mitte des zweiten Abschnitts lag Intschede vorne (24:22/46.). In der Folge wechselte die Führung zur HSG, die diese aber eben auch nicht bis zum Abpfiff behauptete.

SV Werder Bremen II – TV Oyten III 42:34 (18:14): Einen Spieltag vor dem Saisonfinale haben sich Werders Zweitliga-Reserve und die Drittvertretung der "Vampires" nichts geschenkt und sich jeweils in Torlaune präsentiert. Gegen Ende des ersten Durchgangs lagen die Gäste aus Oyten bereits mit sieben Toren im Hintertreffen – 10:17.

Allerdings gab sich das Team um Trainer Jannik Sievers längst nicht geschlagen. Der TVO kämpfte sich eindrucksvoll zurück und robbte sich in der zweiten Halbzeit an die Bremerinnen heran. Als Janne Jäger ihr drittes Tor erzielte, war die Begegnung wieder offen: Sie traf aus Oytener Sicht zum 30:31 (49.). Zur Wende sollte es aber nicht mehr kommen. Der SVW legte einen 6:0-Lauf hin und sicherte sich so den Heimsieg.

Florian Cordes