Ein letztes Mal gingen die Landesliga-Handballerinnen des TSV Daverden und des TSV Morsum in der Spielzeit 2025/2026 aufs Feld. Der abschließende Spieltag stand für die beiden Teams an. Punkte gab es für beide Mannschaften nicht mehr, die die Saison in der Abschlusstabelle als Tabellennachbarn beenden.
TSV Daverden – HSG Friedeburg/Burhafe 30:40 (20:20): Im Schnitt fiel in der Goldbachhalle mehr als ein Treffer pro Minute. Insbesondere in der ersten Halbzeit zeigten sich beide Mannschaften extrem torhungrig. Wobei die von Martin Eschötter gecoachten Gastgeberinnen im Laufe der ersten 30 Minuten nicht ein einziges Mal in Führung lagen. Mit Beginn der letzten zehn Minuten vor dem Pausenpfiff drohte dem TSV sogar ein klarer Rückstand zur Pause: Die HSG machte aus einem 14:14-Unentschieden eine 19:15-Führung. Beim Kabinengang war der Spielstand wieder ausgeglichen.
In Halbzeit zwei mussten die Handballerinnen in Grün und Weiß jedoch abreißen lassen. Beim 27:30 (46.) durch Jana-Marie Schmincke war der TSV noch in Schlagdistanz. Doch wenig später führte der Gast uneinholbar mit 34:27 (54.). Daverden beendet die Saison auf Rang neun und somit einen Platz über der Abstiegszone.
TV Loxstedt – TSV Morsum 24:23 (11:8): Einen Platz besser schneidet Daverdens Kontrahent von der linken Weserseite ab. Viel fehlte dem TSV Morsum nicht, der zur neuen Saison gemeinsam mit dem TSV Intschede unter dem Namen HSG MoIn antritt, und es wäre Platz sieben in der Abschlusstabelle geworden. Das Spiel beim Absteiger Loxstedt blieb bis zum Ende spannend. Sechs Minuten vor Schluss war noch nicht ersichtlich, wer das Feld als Sieger verlässt – oder ob es überhaupt einen geben sollte. 21:21 stand es zu diesem Zeitpunkt.
Der TVL zog in der Folge auf 23:21 davon. Tanja Widera antwortete mit dem 23:22. Kurz darauf betrug Loxstedts Führung wieder zwei Tore. Anne Stadtlander-Wilkens verkürzte 43 Sekunden vor Schluss auf 23:24 aus Sicht des TSV, dem danach kein weiterer Treffer mehr gelang.