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Jugendhandball: HSG Verden-Aller gewinnt mit kleinem Kader

14:35
20.04.2026
In der Handball-Oberliga der männlichen A-Jugend hat die HSG Verden-Aller einen 31:29 (14:14)-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten SG VfL Wittingen/Stöcken gefeiert. Damit revanchierte sich das Team von Trainerin Lana Caesar für die Niederlage im Hinspiel. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftreten meines Teams“, lobte Caesar nach dem Abpfiff. Während die Gäste mit voller Bank anreisten, standen Caesar lediglich zwei Auswechselspieler zur Verfügung.

Auf dem Feld war von einem Ungleichgewicht jedoch nichts zu spüren. In einer packenden ersten Hälfte wechselte die Führung stetig – mit einem Unentschieden ging es zur Halbzeit in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Gastgeber beim 24:21 (45.) erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung. Doch die SG VfL Wittingen/Stöcken konterte und glich zum zwischenzeitlichen 27:27 (53.) aus. In der dramatischen Schlussphase wurde Keeper Joel Harmel zum Faktor. Mit zahlreichen Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter brachte er die Gäste zur Verzweiflung.

Vorne behielt Moritz Voigt die Nerven und markierte drei Treffer in Folge zum 30:27 (59.). Trotz offener Manndeckung in den letzten Sekunden ließ sich der HSG-Nachwuchs nicht mehr beirren.

Jürgen Prütt

Jugendhandball: Oytens B-Mädchen gehen mit Niederlage aus der Saison

14:00
20.04.2026
Zum Saisonabschluss in der Handball-Regionalliga stand für die weibliche B-Jugend des TV Oyten die weiteste Auswärtsfahrt auf dem Programm. Beim MTV Rosdorf in der Nähe von Göttingen unterlag die Mannschaft von Trainerin Bea Junge mit 26:33 (12:18). Die lange Anreise schien den Gästen zunächst noch in den Knochen zu stecken. Der MTV erwischte einen Blitzstart und ging mit 4:0 in Führung, ehe Mette Helmke den ersten Treffer für den TVO markierte. Zwar verkürzte Emma Meyer kurz darauf auf 3:5 (6.), doch die Gastgeberinnen blieben am Drücker: Bis kurz vor der Pause setzte sich Rosdorf auf 18:11 ab, Maya Tannert sorgte für den Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte kämpfte der TVO tapfer, schaffte es jedoch nicht mehr, den Abstand entscheidend zu verkürzen. Als Jana Merker zum 24:27 (43.) getroffen hatte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Diese erstickte der MTV jedoch postwendend mit einem 4:0-Lauf zum 31:24 (46.). Der Nachwuchs der "Vampires" beendet die Serie in der höchsten Liga der Verbände Bremen und Niedersachsen mit 8:28 Punkten. Eine lange Verschnaufpause gibt es nicht: Bereits im Mai steht die Aufstiegsrunde für die neue Saison an. Das Ziel ist die erneute Regionalliga-Qualifikation.

Jürgen Prütt

Handball-Oberliga Frauen: TV Oyten II rettet gegen den TV Neerstedt zumindest einen Punkt

16:28
19.04.2026
 Mit einem Siebenmeter nach Ablauf der Uhr hat Katrin Salkic den Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten II zumindest noch einen Punkt gerettet. Im Heimspiel gegen den TV Neerstedt markierte die Rückraumspielerin den 27:27 (10:14)-Endstand. Zuvor war das zuletzt fünfmal in Folge siegreiche Team von Trainer Sebastian Kohls gegen den Außenseiter aus der Gemeinde Dötlingen fast über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterhergelaufen.

Nur in der Anfangsphase führten die "Vampires" zweimal, ab dem 2:3 (6.) bestimmten die Gäste die Partie. Zwischenzeitlich führte der TVN mit fünf Toren. Durch das Unentschieden belegt die TVO-Reserve zwei Spieltage vor Saisonende Rang vier und ist punktgleich mit der SG Neuenhaus/Uelsen auf Platz drei. Trainer Sebastian Kohls zeigte sich nach der Partie enttäuscht: "Wir haben in den ersten 20 Minuten nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten, und nehmen völlig zu Recht einen Rückstand mit in die Kabine." In der zweiten Halbzeit sah der Coach zumindest eine "gute Phase" seiner Mannschaft. Jahne Wendt verkürzte per Siebenmeter auf 17:19 (42.). Doch in der Folge schlichen sich erneut technische Fehler in das Oytener Spiel ein.

Beim Stand von 24:27 (58.) schien die Partie zugunsten der Gäste entschieden. Doch anstatt den Vorsprung über die Zeit zu bringen, ließ sich Neerstedt zu frühen Abschlüssen verleiten. Leonie Schulte und Kim Abeck bestraften dies und verkürzten auf 26:27. 30 Sekunden vor dem Ende wurde es dramatisch: Zunächst entschieden die Unparteiischen auf Stürmerfoul gegen Neerstedt. Im direkten Gegenzug wurde Oytens Kreisläuferin Mareen Köster nur Sekunden vor der Sirene regelwidrig am Abschluss gehindert – den fälligen Strafwurf verwandelte Salkic.

Auffälligste Akteurin auf dem Feld war jedoch eine alte Bekannte: die ehemalige Oytenerin Romina Oltmanns im Tor der Gäste. Nahezu 20 Paraden standen für die Keeperin zu Buche. "Romi hat in ihrem alten Wohnzimmer abgeliefert. Schade, dass es nicht zu zwei Punkten gereicht hat", sagte Neerstedts Co-Trainerin Désirée Görzel.

Jürgen Prütt