Letztes Update:
20260914134809

Handball-Landesliga Frauen: TSV Daverden startet mit Niederlage und HSG MoIn mit Sieg

13:48
14.09.2026
 Zur Pause führte die HSG MoIn Wesermarsch zum Auftakt in der Handball-Landesliga der Frauen gegen den Hagener SV mit zwei Toren. Am Ende stand dann ein Sieg mit sechs Treffern Vorsprung für die neue Spielgemeinschaft von der linken Weserseite. Derweil musste sich der TSV Daverden in eigener Halle einem Aufsteiger aus Bremen geschlagen geben.

HSG MoIn Wesermarsch – Hagener SV 34:28 (19:17): Ein Sieg zum Auftakt – die HSG MoIn ist mit einer neu zusammengestellten Mannschaft erfolgreich in die Punktrunde gestartet. Trainer Gerd Meyer hatte zum Auftakt je sieben ehemalige Spielerinnen des TSV Intschede und des TSV Morsum aufgeboten. "Die ersten Trainingsspiele waren recht chaotisch", blickte Meyer zurück. Zum Saisonstart trugen sich jedoch fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste ein. Zudem lobte Gerd Meyer seine beiden Torhüterinnen Leni Wydra und Mina Kruse: Beide hätten einen "guten Job" gemacht.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wurden beim Stand von 19:17 für die Gastgeberinnen die Seiten gewechselt. Auch nach dem Wiederanpfiff blieb der Vorsprung zunächst konstant. Bis zum 22:20 (37.) hielt die Spielgemeinschaft den Hagener SV auf Abstand. Dann legte die HSG einen entscheidenden Zwischenspurt hin – innerhalb weniger Minuten zog das Heimteam auf sieben Tore davon. Anna Lefers erzielte in der 41. Minute das 27:20. Die Gäste seien als Vierter des Vorjahres ein guter Gradmesser gewesen, meinte Gerd Meyer. Für die neue Saison erwartet er ein enges Rennen.

HSG MoIn Wesermarsch: Wydra, Kruse – Wahlers (7), C. Witzschke (6/5), Stadtlander-Wilkens (5/2), A. Lefers (3), Lukovac (3), Schwittek (2), S. Lefers (2), Ohliger (2), J. Henke (2), Jacobs (1), F. Henke (1), M. Witzschke

TSV Daverden – TS Woltmershausen 28:33 (14:14): "Das hatten wir uns anders vorgestellt", gab Claudia Friemel zu. "Wir hatten von Anfang an zu viele Fehler in unserem Spiel. Am Ende ist die Niederlage so auch gerechtfertigt", fügte Daverdens Interimstrainerin hinzu. Ab dem 4:4 (6.) lief der TSV in der Sporthalle in Cluvenhagen einem Rückstand hinterher. In der 23. Minute hatten sich die Gäste aus der Hansestadt beim 12:8 erstmals mit vier Toren abgesetzt. "Wir kämpfen uns zumindest noch einmal heran", schilderte Friemel die Phase bis zur Pause. Mit einem 14:14 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Bis zum 18:18 (37.) begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Dann übernahm Woltmershausen zunehmend die Kontrolle. Beim 24:20 (44.) lag der Aufsteiger wieder mit vier Toren vorn. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung sogar auf sieben Treffer an – 32:25 (57.). "Das Spiel hat unsere Defizite aufgezeigt", bilanzierte Claudia Friemel. Die nun anstehende zweiwöchige Spielpause will die Interimstrainerin nutzen, um ihre Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen: "Bis zur nächsten Partie müssen wir wieder ins Tempospiel kommen, was eigentlich unser Aushängeschild ist."

TSV Daverden: Ott, Cordes – Hellwinkel (6), Gagelmann (4), Fromm (4/2), Schmincke (3), Röder (3), J. Rehbock (3), Schmidt (2), Rupp (1), S. Rehbock (1), Behnken (1), Bösche, Lühning

Jürgen Prütt