Letztes Update:
20261004171544

Handball-Verbandsliga: TSV Daverden bietet dem Spitzenreiter Paroli

17:13
04.10.2026
Auf den TSV Daverden hat am Sonntagnachmittag wahrlich keine leichte Aufgabe gewartet. Die Verbandsliga-Handballer duellierten sich mit der HSG LiGra – und damit dem Spitzenreiter. In Grasberg verkaufte sich die Mannschaft von Coach Henning Meyer trotz Personalproblemen teuer. Dennoch gab es keine Punkte, denn der TSV verlor mit 30:36 (15:16).

"Es war mehr drin", gab Henning Meyer nach der Partie zu. Am Ende haben seiner Mannschaft die Wechselmöglichkeiten gefehlt, führte Daverdens Trainer weiter aus. Die Gäste ließen sich auch von einem frühen 1:5-Rückstand nicht aus der Bahn werfen.

Bis zur Halbzeit arbeitete sich Daverden immer weiter heran. Till-Ove Meyer traf in der 29. Minute zum 15:15. Zu diesem Zeitpunkt stand Hannes Wünsch schon nicht mehr auf dem Feld. Der Daverdener sah in der 18. Minute nach einem Tempogegenstoß der Gastgeber die Rote Karte aufgrund eines Foulspiels. "Für uns war das eine große Schwächung", meinte Meyer mit Blick auf den weiteren Spielverlauf.

Denn im zweiten Durchgang setzte sich LiGra immer weiter ab. In der 49. Minute führten die Gastgeber mit 30:20. Trotz des Zehn-Tore-Rückstandes gaben sich die Gäste nicht auf. Daher lagen zwischen beiden Teams am Ende sechs Treffer. Vor allem Jonas Wild wusste laut Henning Meyer zu überzeugen. "Er hat das gut gemacht", lobte Daverdens Coach seinen Spieler.

TSV Daverden: Schmincke, Emigholz – Meyer (8), Penczek (8/7), Wild (3), Mahlmann (3), Koröde (3/1), Gätjen (2), Homann (1), Bischoff (1), Wünsch (1), Wehrkamp

Maurice Reding

Fußball-Landesliga: SVV Hülsen kassiert im Heimspiel eine Klatsche

17:00
04.10.2026
Fußball-Landesligist SVV Hülsen ist in seiner Partie gegen den SV BW Bornreihe an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gestoßen. Angesichts fehlenden Personals und auch der unbestrittenen Qualität des Gegners verkaufte sich die Mannschaft von Jan-Christian Dahlke recht ordentlich, verlor aber auch in der Höhe verdient mit 1:5 (0:3).

"Wir hatten natürlich erwartet, dass es ein schweres Spiel für uns sein wird", sagte Dahlke, der sich aber etwas Zählbares erhofft hatte. Die Grundlage für den erhofften Punkt sollte über eine stabile Abwehr erarbeitet werden. Einen Fehler im Hülsener Spielaufbau bestraften die "Moorteufel" aber schon nach zwei Minuten mit dem Treffer zum 0:1 durch Jeremy da Rocha Nunes. Das Konzept von Dahlke war damit zwar nicht gänzlich über den Haufen geworfen, es hatte aber früh Risse bekommen.

Die Gäste entfachten nämlich gehörigen Druck auf das Tor von Keeper Peer Geier, dessen Vorderleute nun aber stabiler standen und ihre Arbeit lange Zeit erfolgreich verrichteten. Vorstöße der SVV-Offensive waren auch zu sehen, waren aber in Halbzeit eins nicht zielführend. In der 35. Minute führte ein direkter Freistoß durch Linus Wegener zum 0:2, und kurz darauf erhöhte Lucas Chwolka auf 3:0 für Bornreihe (42.).

"Beide Tore waren zu einfach", ärgerte sich Dahlke, dass der Rückstand beim Gang in die Kabine deutlich war. "In der zweiten Hälfte wollten wir besser anlaufen und den Gegner zu Fehlern zwingen", verriet Dahlke die Marschroute. Vier Minuten nach Wiederbeginn gelang Joris Röbke das 1:3. Aber die individuelle Klasse der Gäste machte sich bemerkbar. Fabian Linne (55.) und Loris Menger (69.) erhöhten auf 5:1.

Der SVV steckte den Kopf nicht in den Sand, spielte ordentlich nach vorn und hatte mehrere Möglichkeiten für ein zweites Tor. Es wollte aber nicht fallen. Dahlke: "Leider benötigen wir zu viele Chancen für einen Treffer. Bornreihe war heute nicht unsere Kragenweite. Wir sind unterm Strich glimpflich davongekommen."

Andreas Ballscheidt