Letztes Update:
20190424115708

Emotionen für Maschinen

14:30
13.06.2018
Doch was ist mit den Gefühlen? "Opinion Mining" ist hier das Schlagwort. Künstliche Intelligenz kann zwar zum Beispiel Hunde auf Bildern identifizieren - aber sie muss noch lernen, einen süßen Welpen von einem zähnefletschenden Wachhund zu unterscheiden. "Wir haben Deep Learning eingesetzt, damit die KI emotionale Konzepte in Bildern mit Hilfe von Adjektiv-Nomen-Paaren zu verstehen. Zusammen mit einer Visual Sentiment Ontology mit emotionalen Konzepten wurde das Netzwerk trainiert", erklärt Prof. Dr. Prof. h.c. Dengel

Ein tiefes Neuronales Netz klassifiziert schließlich die Adjektiv-Nomen-Paare - und kann dann sogar den "Fokus of Attention" des menschlichen Betrachters simulieren. Dann kann das System am Ende sogar Überschriften für z.B. Bilder vorschlagen: "Und der nächste Schritt ist es, den Inhalt von Videos automatisch in Geschichten zu übersetzen - das ist die Zukunft!" 

Dr. Diana Mantel

Künstliche Intelligenz als Lehrer

14:20
13.06.2018
Künstliche Intelligenz ersetzt Arbeitskräfte - aber sie schafft auch neue. Zum Beispiel indem man "Best Practices" aufzeichnet, sie dann analysiert und halbautomatisch annotiert. Durch solche Videos kann dann ein digitaler Coach erstellt werden, der einen bei der Erfüllung einer Aufgabe beobachtet und unterstützt, beispielsweise über Google Glass. So kann wirklich jeder bestimmte Aufgaben erledigen - Vor- und Nachteil gleichzeitig für die Arbeitswelt.


Dr. Diana Mantel