Letztes Update:
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Steinmeier: Hochwasser-Helfer verdienen Dank der ganzen Nation

09:26
05.01.2024
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Zehntausenden Helferinnen und Helfern in den Hochwassergebieten gedankt und seine Hochachtung ausgesprochen. "Alle, die bei diesem Hochwasser helfen, verdienen den Dank unserer ganzen Nation", erklärte Steinmeier in Berlin. "Hier zeigt sich: Wenn es drauf ankommt, dann steht unser Land zusammen."

In der schriftlichen Erklärung vom Freitag teilte Steinmeier mit, dass er zu seinem Neujahrsempfang im Schloss Bellevue in der kommenden Woche Helferinnen und Helfer der freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes eingeladen habe, die beim Kampf gegen das Hochwasser im Einsatz gewesen seien. "Wir müssen allen, die schützen und retten, den Rücken stärken, sie alle sichtbar würdigen. Sie sind Vorbilder."

Viele Helferinnen und Helfer seien bis zur Erschöpfung im Einsatz. "Ich habe größte Hochachtung vor diesem freiwilligen Engagement", erklärte Steinmeier. Er appellierte zugleich an alle Unternehmen und Betriebe: "Unterstützen Sie den Hilfseinsatz Ihrer Mitarbeiter und stellen Sie diese auch weiter für den Dienst an der Allgemeinheit vorübergehend frei."

dpa

Flüsse in Niedersachsen weiter mit zu viel Wasser

07:48
05.01.2024
Zahlreiche Pegelstände an Flüssen in Niedersachsen liegen weiter bei der höchsten Meldestufe. Das bedeutet, dass die Gefahr besteht, dass es zu größeren Überschwemmungen kommt. Nach der Übersicht des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sind Orte an der Weser, Aller, Leine, Hunte, Hase, Fuhse, Schunter und Oker betroffen.

Niedersachsen kämpft seit mehr als einer Woche in einigen Regionen mit starkem Hochwasser, viele Flächen und auch Straßen sind überflutet. Tausende Helferinnen und Helfer sind im Einsatz. Deiche wurden verstärkt und neue Schutzbarrieren errichtet. Mancherorts wie in der Gemeinde Lilienthal im Landkreis Osterholz wurden Häuser evakuiert und von der Strom- und Gasversorgung abgetrennt. Lilienthal liegt an der Wörpe, einem kleinen Nebenfluss der Wümme.

In den Landkreisen Celle, Oldenburg, Emsland, Osterholz, Heidekreis, Verden sowie in der Stadt Oldenburg wurde ein sogenanntes außergewöhnliches Ereignis festgestellt. Dadurch können Landkreise oder Städte beispielsweise einfacher auf Hilfskräfte zugreifen.

dpa