Letztes Update:
20231229165033

Sandsackdiebstahl in Lilienthal

16:50
29.12.2023
Während in den vergangenen Tagen Hunderte Freiwillige in Lilienthal Sand geschaufelt und Säcke gefüllt haben, um damit die Deichsicherung zu unterstützen, haben es sich andere einfach gemacht und die Säcke einfach gestohlen. Die Polizei berichtete am Freitag von Sandsackdiebstählen an einigen Stellen im Gemeindegebiet.

Dabei seien Stellen betroffen gewesen, an denen kritische Infrastruktur untergebracht ist. Beispielsweise würden Stromverteilerkästen mit Sandsäcken geschützt, um sie im Fall einer Lageentspannung wieder direkt einsetzen zu können. Laut einer Sprecherin des Krisenstabes im Lilienthaler Rathaus kann der Umfang des Diebstahls nicht genau benannt werden. Die Stellen würden nicht bewacht, es könne sich also theoretisch jeder bedienen. 

André Fesser

Am Mühlendeich in Lilienthal fallen Dutzende Bäume

16:40
29.12.2023
Die außerordentliche Lage erfordert schmerzhafte Maßnahmen. Am Wörpe-Deich in Lilienthal lässt die Gemeindeverwaltung Dutzende Bäume fällen. 

André Fesser

Müllabfuhr: Termine in betroffenen Straßen werden nachgeholt

16:12
29.12.2023
Wegen des Hochwassers gibt es Einschränkungen bei der Müllabfuhr in den überfluteten Gebieten. Wie die Bremer Stadtreinigung mitteilte, kann der Müll in den Bereichen Katrepeler Landstraße, Am Hollerdeich sowie in Timmersloh derzeit nicht abgeholt werden. Das gilt den Angaben zufolge für die Leerung der Restmüll- und Biotonnen genauso wie für das Abholen von Papier, Pappe und Gelbem Sack.

Rund um den Erbrichter Weg werde vor Ort entschieden, ob die Zufahrt möglich sei, hieß es weiter. Die Straßen Warfer Landstraße sowie Mehlandsdeichweg dürften zwar noch befahren werden, aber auch hier könne sich die Situation ändern. Sobald sich die Lage entspannt, will die Stadtreinigung Nachholtermine für die Bereiche bekanntgeben.

Maren Beneke

Helikopter unterstützen beim Deichschutz

16:01
29.12.2023
Die Bundeswehr könnte in den niedersächsischen Hochwassergebieten zum Einsatz kommen. Wie das Magazin "Spiegel" am Freitagnachmittag berichtete, bereiten sich die Einheiten darauf vor, Deiche mit Hubschraubern zu schützen. Auch weitere Aufhaben sind demnach geplant.

Laut "Spiegel" hatte die Landesregierung in Hannover bereits am Donnerstagabend ein entsprechendes Amtshilfeersuchen beim Territorialen Führungskommando gestellt, woraufhin sechs Hubschrauber in Bereitschaft versetzt worden seien. Haupteinsatzgebiete sollen den Angaben zufolge der Nordwesten Niedersachsens rund um die Region Oldenburg sowie Zentralniedersachsen nördlich von Hannover sein.

Für Lilienthal ist laut dem örtlichen Krisenstab bislang kein Bundeswehreinsatz geplant und auch nicht angefordert worden. Auch die Bundespolizei und die Marine sind mittlerweile mit je einem Hubschrauber bei Oldenburg im Hochwasser-Einsatz. Nach Angaben eines Sprechers der freiwilligen Feuerwehr bringen die beiden Helikopter besonders große Sandsäcke zu den Deichen bei Hatten, um diese zu sichern.

Maren Beneke