Die Feuerwehr hatte in den ersten Tagen der Flut ältere Menschen aus ihren Häusern geholt, ansonsten hätten sich die Anwohner rund um den Erbrichterweg Hilfsstrukturen in Eigenregie aufgebaut.
Großen Raum nahm in der Versammlung das Thema Beschaffung von Sandsäcken ein. Die Feuerwehr sei dafür nicht zuständig, so Marcel Lengfeld und verwies an das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) in der Grazer Straße. Das ASV habe derzeit 100 befüllte und weitere 900 unbefüllte Säcke vorrätig. Sofort fanden sich in der Sitzung Freiwillige, um die Sandsäcke vor Ort aufzufüllen. Die Feuerwehr zeigte sich bereit, den Transport zu übernehmen.
Ansonsten seien die Einsatzkräfte weitgehend zur Deichsicherung in Timmersloh gebunden, sagte Lengfeld. Die Polizei habe in Borgfeld zusätzliche Streifen bereitgestellt, sagte Claudia Freymark, stellvertretende Referatsleiterin beim Kontaktdienst der Polizei Bremen. „Es geht darum, leer stehende Häuser zu schützen, aber auch Schaulustige vom Deich fernzuhalten.“