In einigen Orten im Landkreis Verden herrscht aufgrund des Aller-Hochwassers weiterhin eine bedrohliche Lage. „Die Deiche weichen langsam auf“, sagte ein Feuerwehrsprecher am frühen Donnerstagmorgen in Langwedel. Allerdings rechne man damit, dass der Anstieg der Pegelstände wohl zeitnah stagnieren werde. Die Feuerwehr sei mit mehreren Hochdruckpumpen im Einsatz, um die Ortschaften zu schützen. Ursprünglich angedachte Evakuierungen mussten nach Angaben des Sprechers nicht stattfinden. In der Gemeinde Winsen im Landkreis Celle hingegen mussten am Mittwoch wegen des Hochwassers rund 300 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
Jan-Felix Jasch