Letztes Update:
20231011055632

Zahl der in Gaza getöteten Palästinenser steigt auf 950

05:45
11.10.2023
Die Zahl der bei Luftangriffen Israels im Gazastreifen getöteten Palästinenser ist am Mittwoch auf mindestens 950 gestiegen. Rund 5000 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Terroristen im Auftrag der dort herrschenden Islamistenorganisation Hamas hatten am Samstag ein Massaker unter israelischen Zivilisten in Grenzorten und auf einem Musikfestival angerichtet. Es war das schlimmste Blutbad der israelischen Geschichte. Die Zahl der Toten in Israel durch die Hamas-Großangriffe ist nach Armeeangaben auf mehr als 1200 gestiegen. Mindestens 3000 weitere seien verletzt worden. Israel reagierte mit massiven Luftangriffen in dem dicht besiedelten Küstenstreifen.

dpa

Ettlinger Schülergruppe zurück in Deutschland - «große Erleichterung»

05:29
11.10.2023
 Eine Schülergruppe aus Ettlingen im Kreis Karlsruhe ist sicher aus Israel zurück in Deutschland. Das teilte das Landratsamt Karlsruhe in der Nacht zu Mittwoch mit. Die Jugendlichen seien am späten Dienstagabend gelandet und konnten nach sorgenvollen Tagen von ihren Familien wieder in die Arme geschlossen werden, wie es hieß. Die Erleichterung sei groß, sagte Landrat Christoph Schnaudigel. «Die Rückreise haben wir ohne Zögern direkt nach den Ereignissen in Israel eigenständig organisiert.» Dabei habe man jederzeit auf die Expertise der israelischen Freunde vor Ort setzen können.

Den Angaben zufolge flog die elfköpfige Gruppe von Berufsschülern gemeinsam mit drei Begleitpersonen zuerst in die Türkei nach Antalya. Von dort reisten sie parallel in zwei Kleingruppen weiter nach Stuttgart.

Die Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren waren seit Donnerstag auf einem Schüleraustausch in der israelischen Region Sha’ar HaNegev gewesen. Mit der Region hat der Landkreis Karlsruhe seit fast 30 Jahren eine Partnerschaft. Nach den überraschenden Angriffen der Terrororganisation Hamas waren die Jugendlichen und ihre Begleiter zunächst an einem anderen Ort in Israel in Sicherheit gebracht worden. Ein Krisenstab des Landratsamtes hatte sich seitdem darum gekümmert, die Gruppe nach Hause zu bekommen.

dpa

Freiwillige aus Deutschland in Israel - viele wollen bleiben

05:03
11.10.2023
Nach dem Großangriff der palästinensischen Hamas wollen junge Deutsche ihre Freiwilligenarbeit in Israel zunächst fortsetzen. 13 Freiwillige aus ganz Deutschland sind aktuell über das Rote Kreuz (DRK) nach Israel entsandt, wie Tim Gehrmann, Geschäftsführer bei der zuständigen DRK-Tochter Soziale Freiwilligendienste, der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin sagte. «Die meisten fühlen sich relativ sicher vor Ort und würden auch gern bleiben.» Eine Freiwillige sei mit einem Linienflug zurück nach Deutschland geflogen.

Die jungen Menschen, die derzeit in Israel lebten und arbeiteten, seien zwischen 18 und 20 Jahren alt, berichtete Gehrmann. Erst im September hätten sie ihre Dienste in Krankenhäusern oder Kinder- und Jugendeinrichtungen angetreten. «Die Lage ist dynamisch und kann sich jederzeit ändern. Im Moment sagen aber unsere Partner vor Ort: Es ist sicherer, an einem Ort zu bleiben.»

Gehrmanns Team in Mecklenburg-Vorpommern betreut junge Erwachsene aus dem ganzen Bundesgebiet, die in Israel etwa am Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) teilnehmen. In der Regel sind die Teilnehmer ein Jahr lang vor Ort.

dpa