Gemüseeintopf mit Würstchen stehen am Mittwoch auf dem Speiseplan, Kartoffel-Sellerie-Stampf mit gebratener Fleischwurst am Donnerstag: Im Rahmen der Gedenkwoche zum 23. Februar hat sich der Mittagstisch im Stadtteilzentrum an der KF wieder in ein „Trümmercafé“ verwandelt. Der Unterschied: Im „Trümmercafé“ gibt es statt wie üblich nur dienstags, donnerstags und freitags täglich ein warmes Mittagessen für 1,50 Euro. Und: Auf dem Speiseplan stehen in dieser Woche Gerichte, wie es sie zu Kriegszeiten gab.
„Kartoffeln, Karotten, Graupen und Eier“, zählt Axel Baumbusch, Leiter der Jugendarbeit Stadtteile, auf, was damals an Lebensmitteln verfügbar war. „Es gab ja nicht so viel“, erklärt er. Man peppe die Gerichte allerdings meist mit Fleisch noch etwas auf, räumt Baumbusch ein. Der Mittagstisch – finanziert von der PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ – kommt gut an. Rund 150 bis 200 Essen gebe man pro Woche aus, sagt Baumbusch