OB Peter Boch mahnt in seiner Rede auf dem Marktplatz, dass "unsere eigene Geschichte uns lehrt, dass Diktatoren oftmals nur das Schwert respektieren und den Olivenzweig als Zeichen der Schwäche auffassen." Daraus ergebe sich die bittere Erkenntnis, dass Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung als ultima ratio auch mit der Waffe in der Hand verteidigt und auch unter Einsatz des eigenen Lebens erkämpft werden müssten. Boch: "Daher gilt unsere Solidarität heute Abend nicht nur den tapferen Ukrainerinnen und Ukrainern, sondern auch den mutigen Frauen im Iran und ihren Unterstützern, den Protestierenden in Myanmar sowie allen Menschen auf dieser Welt, die sich für Freiheit, Demokratie, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung einsetzen."
Petra Joos