Letztes Update:
20231002053705

Italienische Schauspiel-Legende Sophia Loren nach Sturz operiert

04:30
25.09.2023
(dpa) - Die italienische Schauspiel-Legende Sophia Loren hat nach einem Sturz an der Hüfte operiert werden müssen. Die 89-Jährige sei am 24. September in ihrem Haus in Genf in der Schweiz versehentlich gefallen, teilte ihr Management noch am gleichen Abend auf Facebook mit. Dabei habe sie sich Frakturen an der Hüfte zugezogen. Loren sei aber noch am Nachmittag erfolgreich operiert worden. Nun müsse sie einen „kurzen Genesungsprozess“ durchlaufen, gefolgt von einer Phase der Rehabilitation.

Die Schauspielerin hatte erst wenige Tage zuvor ihren 89. Geburtstag gefeiert. Zu Lorens bekanntesten Filmen gehören „Hochzeit auf Italienisch“ und die Hollywood-Komödie „Hausboot“. Für die Hauptrolle in „Und dennoch leben sie“ erhielt sie einen Oscar.

Eigentlich wird Loren am morgigen Dienstag in der süditalienischen Stadt Bari erwartet. Dort sollte sie Ehrenbürgerin werden und das mittlerweile vierte Restaurant unter ihrem Namen eröffnen. Auf der Homepage der Restaurantkette wurde nun bekanntgeben, dass die Eröffnung wegen des Sturzes verschoben werden musste. 

Foto: dpa Reinhold Messner

Messner gelassen nach Verlust von Rekord-Titeln in Guinness-Buch

04:26
25.09.2023
(dpa) - Bergsteiger-Legende Reinhold Messner hat gelassen auf den Verlust zweier Titel im Guinness-Buch der Rekorde reagiert. Bislang galt Messner dort als der erste Mensch, der alle 14 Achttausender der Welt bestiegen hat - und außerdem als erste Person, die dies ohne Hilfe von Sauerstoff aus der Flasche geschafft hat.

Gemäß neuer Berechnungen wird nun in der neuen Ausgabe des Buchs dem US-Amerikaner Ed Viesturs dieser Titel zugesprochen, wie die Organisatoren auf ihrer Homepage mitteilten. Messner sagte der Deutschen Presse-Agentur zu der Entscheidung: „Das interessiert mich nicht, ob mein Name im Guinness-Buch steht.“

Messner sagte, er habe Zeit seines Lebens nie einen solchen „Weltrekord“ für sich reklamiert. „Einen Rekord, den ich nie in Anspruch genommen habe, kann man mir auch nicht nehmen.“

Grundlage der Guinness-Entscheidung sind neue Berechnungen mit Geodaten, wonach manche Gipfel bislang nicht korrekt identifiziert wurden. Viele Kletterer hätten deshalb vor Erreichen des „wahren Gipfels“ angehalten.

Der deutsche Himalaya-Chronist Eberhard Jurgalski behauptet schon länger, dass Messner nie ganz oben auf dem Gipfel des 8.091 Meter hohen Annapurna stand. Messner sagte dazu: „Der hat keine Ahnung. Der ist kein Experte. Der hat einfach den Berg verwechselt. Natürlich sind wir auf dem Gipfel angekommen.“ Jurgalskis Berechnungen spielten bei der Entscheidung nun auch eine Rolle.

An erster Stelle steht im Guinness-Buch nun Viesturs, der 2005 mit dem Annapurna seinen letzten fehlenden Achttausender schaffte. Unter Bergsteigern gilt als Nonplus-Ultra der Himalaya-Gipfelchroniken „The Himalayan Database“. Darin steht Messners Annapurna-Expedition, die er 1985 zusammen mit Hans Kammerlander unternahm, weiterhin.