(dpa) - Wenn der Hamburger Schriftsteller Heinz Strunk (61) vor 20 Jahren mit seinem Buch „Fleisch ist mein Gemüse“ nicht so einen Erfolg gehabt hätte, wäre sein Schicksal wohl tragisch ausgegangen. „Dann wäre ich inzwischen leider tot, glaube ich. Ich war im Jahr 2004, bevor das Buch erschien und zu meiner Rettung wurde, wirklich an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht weiterwusste“, sagte Strunk in der deutschen Ausgabe des „Playboy“. Das Buch war am Ende sein Durchbruch und seitdem sind mittlerweile zwölf Bücher erschienen.
Strunks neue Amazon-Serie „Last Exit Schinkenstraße“ startet im Oktober bei einem Streamingdienst. Außerdem arbeitet er derzeit am Buch „Zauberberg 2“, das er im kommenden Jahr zum 100. Jubiläum von Thomas Manns Roman „Zauberberg“ veröffentlichen will. Wie es danach weitergeht, weiß er auch schon: „Danach muss ich mal wieder richtig mit Yoga anfangen. Und mit Sport und Meditation, um irgendwie runterzukommen. Ich merke, dass es etwas Selbstzerstörerisches hat, auf diesem Level weiterzuarbeiten.“