(dpa) - Fast 7,5 Millionen Zuschauer verfolgten am 27. August, wie Schauspieler Felix Vörtler in der ARD-Reihe „Polizeiruf 110“ einen gekidnappten Kriminalbeamten spielte. Das sei schauspielerisch eine Herausforderung gewesen, sagte Vörtler den Zeitungen „Münchner Merkur“ und „tz“ in einem Interview. „Genauso mühsam, wie es sich in der Realität stirbt, genauso mühsam fesselt und knebelt es sich. Und ich habe darauf bestanden, dass wir das authentisch darstellen.“
Das wurde beim Magdeburger Krimi so authentisch vollführt, dass sich der 62-jährige Vörtler einmal während einer kurzen Drehpause sogar an einem Knebel verschluckte: „Diese drei, vier Sekunden, in denen man keine Luft bekommt, machen einem bewusst, wie ernst die Lage für jeden ist, der tatsächlich einmal in eine solche Situation kommt.“