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Neue 50-Pence-Münze mit Bild von Charles erinnert an Krönung

09:55
10.08.2023
(dpa) - Bereits zum zweiten Mal ziert ein Motiv mit König Charles III. eine britische 50-Pence-Münze. Fünf Millionen der Geldstücke im Wert von umgerechnet 58 Cent werden nun in Umlauf gebracht - die Münzprägeanstalt Royal Mint will mit ihnen die Krönung des Monarchen würdigen.

Auf der Vorderseite ist erneut das ungekrönte, nach links blickende Konterfei des Königs, sein offizielles Profilbild. Die Rückseite, von der Designerin Natasha Jenkins kreiert, zeigt die Westminster Abbey sowie Charles' Monogramm - ein Symbol für die Krönung am 6. Mai in der berühmten Londoner Kirche.

Die Münze soll über Postämter und Bankfilialen ausgegeben werden. Verbraucher hätten bald die Chance, „ein Stück Geschichte“ in ihrem Wechselgeld zu finden, teilte die Royal Mint mit. Allerdings wird in Großbritannien - wie anderswo - immer weniger Bargeld genutzt, Kartenzahlungen auch für Kleinstbeträge sind weit verbreitet.

Schon im Dezember 2022 wurden knapp fünf Millionen 50-Pence-Münzen mit dem Bild des Königs herausgegeben. Dieses Design erinnerte auf der Rückseite an die Krönung von Charles' Mutter, Queen Elizabeth II. in der Westminster Abbey 1953. Es symbolisierte den Übergang auf den neuen König.

Auch nach dem Tod der Queen am 8. September 2022 sind noch viele Milliarden Münzen mit ihrem gekrönten Konterfei im Umlauf. Die Royal Mint betont, diese Geldstücke behielten ihre Gültigkeit. Der Tradition folgend, zeigt auf den neuen Münzen das Gesicht des Königs nach links, nachdem bei seiner Mutter die rechte Gesichtshälfte zu sehen war.

Foto: Shutterstock Kerry Washington

Kerry Washington über Panikattacken als Kind: „schwindelig vor Angst“

06:30
10.08.2023
(dpa) - US-Schauspielerin Kerry Washington („Django Unchained“) litt nach eigenen Angaben als Kind unter Panikattacken. „Das war nicht nur ein Gefühl. Es war ein Geräusch, ein innerer Takt“, schildert die 46-Jährige in einem Ausschnitt ihrer Memoiren, der auf der Plattform „Oprah Daily“ veröffentlicht wurde. „Es war der Klang des Grauens, völlig unnatürlich und nicht an den Rhythmus meines Herzens angepasst. Mir war schwindelig vor Angst, ich hatte keinen Boden unter den Füßen; es war verrückt, endlos. Und traurig.“

Sie habe diese Angstanfälle als Siebenjährige erlebt, wenn sie abends ihre Eltern beim Streiten gehört habe, schreibt Washington. Bald habe sich bei ihr auch eine Angst vor diesen Anfällen selbst eingestellt. „Ich hasste es, dass ich meinem eigenen Gehirn nicht trauen konnte.“ Die Hollywoodschauspielerin beschreibt auch, wie sie sich als Kind für die Harmonie in der Familie verantwortlich gefühlt habe. Ihre Memoiren „Thicker Than Water“ (Dicker als Wasser) erscheinen Ende September in den USA.