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Elliot Page: Als Kind fehlte mir die Sichtbarkeit von Transmenschen

06:52
26.05.2023
(dpa) - Hollywoodstar Elliot Page möchte neben sich mehr Menschen mit Transidentität in der Öffentlichkeit sehen. „Ich halte es für sehr wichtig, dass wir uns repräsentiert fühlen und uns selbst sehen. Das hatte ich als Kind nicht“, sagte der 36-Jährige, der Ende 2020 sein Coming-Out als Transgender hatte, dem „People“-Magazin.

Der Kanadier verwies auf Probleme, vor denen viele Transmenschen auch heute noch ständen: So seien sie überproportional häufig arbeitslos und von Obdachlosigkeit betroffen und würden in der Gesundheitsversorgung benachteiligt. „Meine Erfahrung als Transperson und dieses Leben, das ich führe, und das Privileg, das ich habe, entsprechen nicht der Realität der meisten Trans-Leben.“

Doch auch er habe schwere Momente durchmachen müssen, berichtet der Kanadier. „Ich habe das Gefühl, dass ich es in vielerlei Hinsicht kaum geschafft habe. Aber heute bin ich einfach ich selbst und dankbar, dass ich hier bin und lebe und einen Schritt nach dem anderen mache.“ Am 6. Juni erscheinen Pages Memoiren „Pageboy“.

Foto: dpa Quentin Tarantino

Wann Quentin Tarantino keine Gewalt in Filmen mag

06:00
26.05.2023
(dpa) - In vielen von Quentin Tarantinos Filmen geht es um die Darstellung von Gewalt. Doch es gibt Aspekte von Gewalt, denen der US-amerikanische Regisseur nichts abgewinnen kann. „Ich habe einfach ein großes Problem mit dem Töten von Tieren in Filmen“, sagte der 60-Jährige bei den Filmfestspielen in Cannes. „Das ist eine Brücke, die ich nicht überqueren kann. Und ich meine auch Insekten. Ich bezahle nicht - es sei denn, ich bezahle, um eine seltsame, bizarre Dokumentation zu sehen - ich bezahle nicht, um den echten Tod zu sehen.“

Der Witz beim Filmemachen sei, dass man nur so tue als ob. Grundsätzlich bleibe er seinem Genre aber treu. „Ich mag Gewaltfilme“, sagte er. „Manche Leute mögen Musicals, manche Leute mögen Slapstick-Komödien, ich mag Gewaltfilme.“