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Sechs Jahre Haft für US-Rapper Fetty Wap wegen Drogenhandels

04:35
25.05.2023
(dpa) - Der US-amerikanische Rapper Fetty Wap muss wegen Drogenhandels für sechs Jahre ins Gefängnis. Eine Richterin im US-Staat New York setzte das Strafmaß am 24. Mai (Ortszeit) fest, wie die Staatsanwaltschaft des Bezirks mitteilte. Fetty Wap (31), der mit bürgerlichem Namen Willie Junior Maxwell II heißt, stand mit fünf Mitangeklagten vor Gericht. Die Anklage lautete auf Verschwörung zum Vertrieb und Besitz größerer Mengen von Drogen wie Kokain, Heroin und Fentanyl.

Der Rapper hatte sich im vorigen August schuldig bekannt. Die Mindesthaftstrafe lag bei fünf Jahren. Die Staatsanwaltschaft hatte sich für eine Strafe von sieben bis neun Jahren ausgesprochen.

Fetty Wap wurde 2015 mit seinem gleichnamigen Debütalbum in den USA bekannt, landete damit in den Charts und gewann einen MTV Video Music Award.

Foto: dpa Loreen

ESC-Gewinnerin Loreen: „Vielleicht sollte man Kraftwerk schicken“

18:01
24.05.2023
(dpa/LW) - Die zweimalige Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin Loreen (39) rät zu Elektropop für einen erfolgreicheren deutschen Beitrag bei dem Musikwettbewerb. „Vielfältigkeit und Originalität sind entscheidend. Ich bin Fan und sehr inspiriert von der deutschen Elektroband Kraftwerk. Vielleicht sollte man sie schicken“, sagte die 39-jährige schwedische Sängerin den Radiosendern RPR1. und Radio Regenbogen.

Loreen spielte dort für zehn Hörerinnen und Hörer der privaten Radiosender ein Privatkonzert mit Akustikversionen ihrer Siegersongs „Tattoo“ und „Euphoria“, mit denen sie beim ESC angetreten war.

Die Sängerin hatte Mitte Mai in Liverpool zum zweiten Mal den internationalen Wettbewerb gewonnen. Bereits 2012 war sie für ihr Heimatland Schweden ganz vorn gelandet. Der deutsche Beitrag der Hamburger Dark-Rock-Band Lord Of The Lost belegte in diesem Jahr den letzten Platz.

Im kommenden Jahr wird zum ersten Mal seit 1993 auch Luxemburg wieder beim Eurovision Song Contest teilnehmen: Der Regierungsrat entschied einen Tag vor dem Wettbewerb in Liverpool, dass das Großherzogtum nach drei Jahrzehnten wieder einen musikalischen Beitrag beisteuern sollte - unter anderem, um auch Werbung für die Destination Luxemburg zu machen.